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	<title>NORDWORT &#187; NORDWORT</title>
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	<description>Nichts weiter als Geniales, Fatales, Kolossales aus Mode, Medien und Lifestyle.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Apr 2013 11:45:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Seit 1987 eine Ikone des Styles und des Komforts. NIKE Air Max 1.</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 16:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Sneakers]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist über den Air Max 1 längst alles gesagt, berichtet und erzählt. Kaum ein anderer Sneaker hat es in den letzten 25 Jahren zu einer größeren Ikonisierung geschafft als der Laufschuh aus dem Jahr 1987 mit dem revolutionären Luftdämpfungsfenster (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2013/04/seit-1987-eine-ikone-des-styles-und-des-komforts-nike-air-max-1/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3723" title="NIKE_Air_Max" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2013/04/NIKE_Air_Max1-600x453.jpg" alt="" width="600" height="453" /></p>
<p>Eigentlich ist über den Air Max 1 längst alles gesagt, berichtet und erzählt. Kaum ein anderer Sneaker hat es in den letzten 25 Jahren zu einer größeren Ikonisierung geschafft als der Laufschuh aus dem Jahr 1987 mit dem revolutionären Luftdämpfungsfenster in der Sohle.</p>
<p><span id="more-3709"></span></p>
<p>Die sportliche Silhouette überzeugte von Beginn an mit der grandiosen Kombination von perfektem und zeitlosem Style und einem Tragekomfort, dessen Bequemlichkeit auch heute noch beinahe ungeschlagen ist. Hinzu kommt ein brillantes Marketing mit progressiven Anzeigenmotiven und spitzer Botschaft: &#8220;NIKE Air is not a shoe. It’s a revolution.&#8221; Flankiert von einem TV-Spot, in dem erstmals ein Track der BEATLES für Werbung genutzt wurde, &#8220;Revolution&#8221; von 1968. Der Rest ist Geschichte.</p>
<p>Entwickelt wurde die Designikone von <a href="http://vimeo.com/6150690" target="_blank">Tinker Hatfield</a>, der unter anderem auch verantwortlich ist für die legendäre Silhouette des Air Jordan III. Der NIKE Vice President for Design and Special Projects wird in zwei Wochen übrigens stolze 61! Style ist eben in der Tat keine Frage des Alters.</p>
<p>Nachdem der <a href="http://www.43einhalb.com/nike-air-max-1-og-weiss-rot-14557" target="_blank">Original Colorway</a> in weißem Mesh zu aschgrauem Veloursleder und scharlachroter Schwinge aka „University Red“ die Herzen und Füße der Profisportler und Freizeitstyler gleichermaßen im Sturm eroberte folgte das gleiche Model in <a href="http://www.gloryholeshop.com/nike-air-max-1-og-gs-white-varsity-blue.html" target="_blank">Kobaltblau</a>. Einen erneuten Hype löste der Relaunch von beiden Colorways 15 Jahre später aus, 2002. Und bis es im Dezember 2012 &#8211; anlässlich 25 Jahre Air Max 1 &#8211; erneut zur Wiederauflage der beiden Style-Klassiker kam, wurde das Modell in so unglaublich vielen Farbkombinationen, Materialvariationen und Kollaborationen designt, gehypt, veröffentlicht, limitiert gehandelt, getragen und global gesammelt wie kaum ein anderer Sneaker auf der Erde. Da den Überblick zu behalten, ist quasi unmöglich geworden.</p>
<p>Herausragend sind für meinen Geschmack der PATTA Style „Chlorophyll“ mit grasgrüner Schwinge, anlässlich fünf Jahre PATTA Store Amsterdam und der PATTA x PARRA in <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/news/complex-best-of-2010-patta-x-parra-x-nike/" target="_blank">Burgundrot</a> mit dem Innensohlendesign von Hollands Street- und Pop-Artist <a href="http://byparra.com/" target="_blank">PARRA</a>. Das „Animal Pack“ von 2006 mit dem Fellimitat-Upper-Hybrid aus Zebra, Tiger, Leopard, Kuh. Der <a href="http://www.sneakerfreaker.com/sneaker-releases/Nike-Air-Max-1--Thunder-Cammo/" target="_blank">Thunder Camo</a> von 2007 in Schwarz-Blau-Grau-Rot und grafischen Printelementen. Der olivfarbene Canvas mit weißer Schwinge und der knalligen Himbeer-Sohle von 2011. Das Modell in Zusammenarbeit mit der NIKE Outdoormarke ACG in <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/brands/nike-air-max-1-acg-3/" target="_blank">basaltgrauem Canvas</a> mit dem Lederupper in Orange und Lila und den pinken Senkeln aus dem Vorjahr. Und der „Atomic Teal“ aus dem ersten Quartal 2013: in Neongrün, Petrol, Zementgrau.</p>
<p>Anlass für diese kleine Air Max 1 Reminiszenz hier, ist mein persönliches Lieblingsmodell, das ich just im Schrank wiederentdeckt habe: der limitierte Premium Quickstrike Microstripe in babyblau-weißem Canvas plus Gumsole. 2009 gekauft in einem kleinen Sneakerstore in Berlin-Mitte, den es längst nicht mehr gibt. Aber so ist das wohl: Oftmals ist heute ein Shop, ein Label oder eine Marke schneller weg vom Fenster als manch Sneaker. Die Welt verändert sich im Laufe der Jahre mit zunehmender Rasanz. Konstant geblieben ist zumindest die Silhouette einer Laufschuhikone, auch wenn die Schwinge seit 1996 etwas kleiner geworden ist.</p>
<p>Und so ist der <a href="http://www.saintcream.com/search.php?search_query=air+max+1" target="_blank">Air Max 1</a> auch 2013 noch ein großartiges Modell. Trotz dem er in den letzten Jahren für meinen Geschmack deutlich inflationär geworden ist: kein TATORT-Schurke ohne Air Max 1, keine Schülergruppe Zehntklässler, in der nicht mindestens einer Air Max 1 trägt. Kein Fashiongirlkollektiv in shiny Leggins oder blickdichter Strumpfhose, in der nicht wenigstens zwei von sieben in <a href="http://www.animal-tracks.de/advanced_search_result.php?keywords=nike+wmns+air+max+1&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Air Max 1</a> herumstolzieren. Vielleicht ist unbegrenzt das neue limited. Da lob&#8217; ich mir die Maxime von 1987 &#8211; als es noch klar hieß: weniger ist mehr und limited ist limited.</p>
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		<title>&#8220;We are Traffic&#8221;. Von der Hamburger Radfotoserie zum Crowdfunding-Projekt.</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 14:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fahrrad hat in den letzten 15 Jahren mehr an Prestige und Relevanz gewonnen als in den gesamten 150 Jahren davor. Längst ist es vom profanen Fortbewegungsmittel zum Lifestyle-Objekt avanciert, zum modernen, schnellen Transportmittel, zum Ausdruck einer umweltbewussten Haltung und (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2013/03/we-are-traffic-von-der-hamburger-radfotoserie-zum-crowdsourcing-projekt/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3664" title="DIRK_0012" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2013/04/DIRK_0012-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-3672" title="DIRK_0005" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2013/03/DIRK_0005-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-3667" title="DIRK_0004" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2013/04/DIRK_0004-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Das Fahrrad hat in den letzten 15 Jahren mehr an Prestige und Relevanz gewonnen als in den gesamten 150 Jahren davor. Längst ist es vom profanen Fortbewegungsmittel zum Lifestyle-Objekt avanciert, zum modernen, schnellen Transportmittel, zum Ausdruck einer umweltbewussten Haltung und zum Sportgerät &#8211; für Langstrecke, Cross-Country-Trip oder Trendaktivitäten wie Flatground-Akrobatik, Downhill-Racing oder Fixie-Polo.</p>
<p><span id="more-3644"></span></p>
<p>Drahtesel war gestern. Fahrrad ist nur noch ein Wikipedia-Gattungsbegriff für Freunde der StVO-Kategorisierung. Das Zweiradgenre hat sich evolutionär massiv weiterentwickelt und enorm spezifiziert und diversifiziert. So vielfältig die Radtypen, so unterschiedlich sind auch die Fahrer selbst und deren Gruppenzugehörigkeiten und Straßenphilosophien.</p>
<p>Die Fixed-Gear-Piloten akzeptieren gerade noch die Singlespeed-Rider, die sich von ihnen immerhin durch eine Bremse unterscheiden. Wer heute noch mit einer Schaltung unterwegs ist und 3 bis 27 Gänge besitzt, wird in der Fixie-Szene bestaunt wie ein Schreibmaschinennutzer im Zeitalter der Digitalkultur. California-Cruiser-Fahrer und Bonanzaradartisten zählt man ebenso wie die Klappradbrötchenholer an sich gar nicht zu den richtigen Bikern. Die fully equippten Rennmaschinen-Pedalisten sind seit Jahrzehnten eh eine Spezies für sich. Und eine weitere abnorme Form des Pedalantriebs sind die rasenden Tourenrad-Tekkies mit Helm und Monosatteltasche. Randerscheinungen wie Liegeradfahrer, meist Naturwissenschaftler mit Lehrauftrag, werden eher belächelt und sind quasi gleichzusetzen mit dem Toyota Prius, jenem würfelförmigen Hybridfahrzeug, das in jedem guten Actionfilm und jeder politisch unkorrekten Comicserie mindestens schon einmal durch den Kakao gezogen wurde.</p>
<p>Da sind die Alurahmennerds versus Stahlfetischisten. Die Geschweißten gegen die Gemufften. Die Schwalbe-Anhänger gegen die Continental-Freaks. Faltreifen oder Drahtreifen. Französische Ventile oder Autoventile. Die Unterschiede sind oft nicht groß &#8211; und doch liegen dazwischen Anschauungswelten. Aber auch wenn Biken an sich eine Einzeldisziplin ist, drei Dinge formieren die exzentrischen Radfahrer-Gruppierungen zu einer Einheit: die zunehmende Militanz und Ignoranz der Autofahrer, das kollektive Dissen in den Medien und die katastrophalen Zustände vieler Radwege.</p>
<p>Genau aus diesem Grund kam den beiden Hamburger Fotografen <a href="http://www.tillglaeser.de/" target="_blank">Till Gläser</a> und <a href="http://www.bjoernlexiusphotography.com/" target="_blank">Björn Lexius</a> im Herbst 2012 die Idee einer Community-Fotoserie. Die beiden wollten dem Hamburger Radfahrer die Anonymität nehmen und zeigen, dass hinter diesem Pauschalbegriff eine Menge ambitionierter, bunter und ernstzunehmender Menschen steckt – mit individuellen Rädern und individuellen Geschichten. Mit eigener Meinung und einem Recht auf aktive Verkehrsteilnahme und zeitgemäße Radwege. „We are Traffic“ heißt ihr Projekt und zeigt, dass Radfahrer keine kleine, putzige Freizeitrandgruppe sind, sondern eine aktive Masse, ambitioniert und engagiert.</p>
<p>„We are Traffic“ ist eine fortlaufende Fotoserie, die täglich Radfahrer aus allen Teilen Hamburgs vorstellt und der Faszination Fahrradfahren ein Gesicht gibt, in Form einer stylishen Plattform. Das Ganze läuft privat neben der klassischen Fotografenarbeit der beiden. Über die Website <a href="http://www.wearetraffic.de/" target="_blank">We are Traffic</a> und über ihre Facebook-Fanpage kann prinzipiell jeder Hamburger Radfahrer dabei sein. Spontan bieten Björn und Till zwischen ihren Jobterminen, in der Mittagspause oder nach Feierabend Shooting-Termine und Orte an, für die man sich kurzentschlossen und unbürokratisch melden kann.</p>
<p>Inzwischen präsentiert die Website rund 180 abgelichtete Biker. Und das nicht im Ruckzuck-Schnappschussverfahren, sondern stets aufwendig und mit viel Liebe zum Rad und zur Fotografie. Schnell kam den beiden die Idee, das Projekt parallel in einem gedruckten Bildband festzuhalten. Und weil Community-Support eine feine Sache ist, setzen sie auf die medial so gern zitierte Schwarmintelligenz und aktivierten das Projekt über das Online-Portal <a href="http://www.startnext.de/we-are-traffic" target="_blank">Startnext</a> als Crowdfunding-Aktion, also eine motivierte Selbstfinanzierung durch die Fans der „We are Traffic“-<a href="https://www.facebook.com/wearetraffic?fref=ts" target="_blank">Facebook-Gruppe</a> und wohlwollende Sympathisanten. Die gesetzte Deadline ist der 15. April 2013.</p>
<p>Aktuell sind 70% der benötigten, kostendeckenden 15.000 Euro zusammen. Als Spendenanreiz locken Namensnennung auf der Website und Bildband-Pre-Order. So großartig und hip Crowdfunding in der Theorie auch immer klingt und auch das Wir-nehmen-alles-selbst-in-die-Hand: In der Praxis zeigt sich doch gern und oft, dass ja sagen und tun immer noch zwei verschiedene Dinge sind.</p>
<p>Ist es das für Erstaktivisten immer noch etwas aufwendig wirkende Prozedere einer Online-Überweisung? Andererseits kann man ja auch klassisch oldschool per analogem Überweisungsträger seinen Obolus beisteuern. Anstatt also drei Galao zu zischen oder drei, vier Knollen Gerstensaft, kann man doch einfach mal den Gegenwert eines Getränks flugs und ohne großes Getue supportend überweisen. Denn im Ernst: Hätte jeder der gegenwärtig immerhin 5.175 „We are Traffic“-Fans mit nur drei Euro das Projekt supportet, wäre der Drops längst gelutscht und Björn und Till könnten sich vollends auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: Knipsen und Biken.</p>
<p>Als Freund der theoretischen Demokratie und Verfechter des Community-Supports glaube ich hier ausnahmsweise an so was wie Schwarmintelligenz. In diesem Sinne: Dabei sein ist eben doch alles. Ob mit Bike, Bild oder Bargeld. Daumen gedrückt und &#8211; keep on riding!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hi Tech! Super, dass du wieder da bist! Der adidas Tech Super von 1992.</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Feb 2013 13:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist schon erstaunlich, wenn man zurückblickend feststellt, dass alle relevanten Sneaker-Modelle aus den Siebziger- und Achtzigerjahren stammen. Wer hätte ernsthaft damals gedacht, dass so viele Styles so revolutionär sein würden und gleichzeitig so zeitlos. Immer wieder werden die Klassiker neu (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2013/02/hi-tech-super-dass-du-wieder-da-bist-der-adidas-tech-super-von-1992/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3581" title="Tech_Super" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2013/02/Tech_Super-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-3583" title="BBB_Januar_2013" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2013/02/BBB_Januar_20131-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p>Es ist schon erstaunlich, wenn man zurückblickend feststellt, dass alle relevanten Sneaker-Modelle aus den Siebziger- und Achtzigerjahren stammen. Wer hätte ernsthaft damals gedacht, dass so viele Styles so revolutionär sein würden und gleichzeitig so zeitlos. Immer wieder werden die Klassiker neu inszeniert. In neuen Farben. In neuen Materialien. In neuen Kollaborationen. In neuen Editionen. Und Hand aufs Herz: es wird auch nie wirklich langweilig.</p>
<p><span id="more-3579"></span></p>
<p>Eine auffällig kleine Rolle in der Sneaker-Evolution spielen die Neunzigerjahre. Hat man sich in der Dekade mehr auf Markenbildung, Markterweiterung, Vertrieb und Image fokussiert? Der erbittertste Wettkampf fand Anfang der Neunziger nicht auf den Sportplätzen und nicht auf den Straßen der Großstädte statt, sondern in den Headquarters von NIKE versus adidas.</p>
<p>Aber vielleicht waren die Neunzigerjahre auch einfach stinklangweilig. Modisch global und revolutionär betrachtet waren sie das bislang biederste und bravste Jahrzehnt der Nachkriegszeit. Musikalisch das Jahrzehnt des Hip-Hop, des Street Styles und des Besinnens, Prägens und Lebens substanzieller Markengebote: Street Credibility und Heritage, kurz Authentizität.</p>
<p>Hätte mich irgendwer vor einem Jahr nach einem relevanten Running-Sneaker der Neunziger gefragt, ich hätte wohl mehrfach die Nase gerümpft und mit den Schultern gezuckt. Doch ganz so ideenlos und unproduktiv wie gefühlt, war das Jahrzehnt glücklicherweise doch nicht. Als ich im Herbst 2012 den Prototyp des Tech Super sah, stach dieser direkt aus der Retromenge hervor. Ich mag den ZX 8000, den ZX 700 und auch den ZX 500. Doch dieser Running-Style hatte direkt etwas Faszinierendes.</p>
<p>Das Modell ist von 1991, als offizieller Launch-Event gelten jedoch die Olympischen Sommerspiele in Barcelona 1992. Lesenswert dazu auch das Interview mit adidas Originals Design Director Paul Mittleman, in der aktuellen SNEAKER FREAKER Printausgabe 09. Der Tech Super erschien meines Erachtens zeitgleich mit dem Equipment Racing, einem Laufschuhmodell auf Torsion-Basis. In dessen Schatten ging der Tech Super irgendwie unter. So ist er beispielsweise nicht mal in „Sneakers – das ultimative Handbuch“ von 2005 verzeichnet.</p>
<p>Dabei hat der Außenseiter enormes Favoritenpotenzial. Der als Mittelstrecken-Laufschuh konzipierte Runner ist leichter als seine älteren ZX-Cousins. Mitverantwortlich dafür ist die Softcell-Technologie in der Außensohle, die obendrein für High-Tech-Komfort sorgt. Auffällig &#8211; die designorientiertere Form. Das Obermaterial aus mehreren Lagen gibt dem Runner mehr Stabililtät. Interessant auch der niedrigere Schnitt am Einstieg. Das Sprunggelenk genießt hier deutlich mehr Bewegungsfreiraum. Ebenfalls fein, der Materialmix: Das Original mit weißem Mesh und crèmefarbenem Veloursleder zu schwarzem Waschleder an Front und Ferse. Die Streifen sind aus Stoff. Und unter der Reflektorfersenverstärkung prangt statt Trefoil schlicht der adidas Schriftzug. Eine weitere Typik ist die perspektivische Drei-Streifen-Grafik hinten seitlich. Die Zungenunterseite ist farblich abgestimmt auf die Streifen, genau wie die beiden oberen Senkellöcher.</p>
<p>Bei adidas Originals spielt das Thema Running dieses Jahr eine zentrale Rolle. Allegra und Phantom schön und gut. Doch für mich hat der Tech Super definitiv das Zeug, vom Mittelstrecken-Außenseiter 1992 zum Langstrecken-Asphaltstilbotschafter 2013 aufzusteigen.</p>
<p>Übrigens: Auch für kultivierte Ladys eine echte Alternative zum längst inflationär gewordenen NIKE Air Max 1 am Fashionistafuß &#8211; zu Smokey Eyes und Shiny Leggins. Nicht ohne Grund startet der Tech Super nach dem Launch des Original-Colorways in <a href="http://www.gloryholeshop.com/adidas/adidas-tech-super-og-white-vivid-pink-bliss.html" target="_blank">Weiß-Magenta-Schwarz </a>und einer Schwedenalternative in <a href="http://www.43einhalb.com/adidas-tech-super-beige-weiss-15358" target="_blank">Weiß-Gelb-Blau</a>, im Februar direkt mit zwei exklusiven <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/news/adidas-tech-super-retro-spring-2013/" target="_blank">Women-Styles</a> mit Laufsteglegitimation. Im Kontrast zu zwei dezenten, maskulinen Unimodellen in <a href="http://www.43einhalb.com/adidas-tech-super-navy-rot-16888" target="_blank">Marineblau</a> und Zementgrau mit weißem Dreistreif. Im Frühling wird es dann noch mal bunt mit zwei Styles: in Granitgrau-Orange-Grün und Royalblau-Neongelb-Weiß.</p>
<p>Und auch wenn gedankliches Indieferneschweifen so gar nicht meins ist: Insgeheim freue ich mich schon jetzt auf Weihnachten 2013. Denn die fünf auf der BREAD &amp; BUTTER Berlin vorgestellten Tech Super sind in Farbe und Materialmix schlicht der Hammer. Der Style in Schlumpfblau-Froschgrün-Lakritze ist schon jetzt einer meiner Top-3 des Jahres 2013. Aber: Psssssssst!</p>
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		<title>Seit 1989 &#8220;Made in England&#8221;. Der NEW BALANCE M 577 in Holzkohle und Minze.</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 16:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Sneakers]]></category>

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		<description><![CDATA[Was nützen die tollsten Sneaker, wenn die scheußlichsten Outdoormonate vor einem liegen. Im Hinblick auf die graue Jahreszeit November bis April hatte ich mir einen NEW BALANCE Klassiker aus der Sommerkollektion 2012 zur Seite gelegt: den M 577 AIT, basaltgraues Mesh (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2013/01/seit-1989-made-in-england-der-new-balance-m-577-in-holzkohle-und-minze/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3535" title="M577_AIT" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2013/01/M577_AIT-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p>Was nützen die tollsten Sneaker, wenn die scheußlichsten Outdoormonate vor einem liegen. Im Hinblick auf die graue Jahreszeit November bis April hatte ich mir einen NEW BALANCE Klassiker aus der Sommerkollektion 2012 zur Seite gelegt: den <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/brands/new-balance-577-ait-2/" target="_blank">M 577 AIT</a>, basaltgraues Mesh an holzkohlegrauem Suede. Als kultivierter Kontrast dazu das frische Innenfutter &#8211; ein Pastellhybrid aus Minze und Waldmeister. Zur Erinnerung: Der Originalstyle des Running-Klassikers erschien 1989 in marineblauem Mesh mit grauem Wildleder.</p>
<p><span id="more-3507"></span></p>
<p>Der generelle Aufbau des Laufwunders ist auch 23 Jahre nach der Markteinführung nahezu unverändert. Der 577 ist eine dynamische Weiterführung des Klassikers 574, technisch ausgereift und im Retrodesign der frühen Achtzigerjahre. Konkret heißt das: Der Schnitt am Einstieg ist etwas weiter und tiefer und gibt dem Fuß mehr Raum. Dazu die profilierte Laufsohle, eine hohe Mittelsohle und das seinerzeit revolutionäre und heute bewährte ENCAP-Dämpfungssystem &#8211; für beste Stabilität und großartigen Lauf- bzw. Chillkomfort bei ausgedehnten Asphaltausflügen, Dancefloormarathons oder extensiven Long-Distance-Catwalk-Einheiten.</p>
<p>Beim entspannten Rumlümmeln und Fußwippen bemerkt der feine Beobachter eine Eigenheit im Auf und Ab des Spanns: Die Zunge ist deutlich kürzer als bei anderen Sneakern. Beim &#8220;Botschafter des Komforts&#8221;, dem NEW BALANCE 1500 beispielsweise, ist die Zunge viel länger. Beim M 577 schließt sie optisch mit dem vorletzten Senkelloch ab. Unter optischen Gründen und Aspekten des Komforts nicht irrelevant. Doch ein wesentliches Merkmal der aktuellen 577 Modelle ist so erst auf den zweiten Blick zu sehen: Das Zungenlogo mit dem Union Jack und dem Qualitätsmerkmal „Made in England“.</p>
<p>Denn auch nach 107 Jahren Traditionsgeschichte und der Entwicklung von einer Bostoner Orthopädiewerkstatt zum Laufsportausstatter und spätestens seit den Achtzigerjahren zum Weltkonzern, stehen im Hause NEW BALANCE nach wie vor drei Dinge im Vordergrund: Authentizität der Marke, Qualität der Modelle, Kompetenz der Mitarbeiter, kurz: <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=Z2w5NqvgRy8" target="_blank">Made in England</a>.</p>
<p>Seit August 1982 produziert NEW BALANCE im eigenen Werk, im Nordwesten von England: an der Küste von Workington, in Flimby. Gesteuert von der Europazentrale in Warrington, rund 200 Kilometer südlich der beiden Produktionsstätten. Links und rechts flankiert von den Metropolen Liverpool und Manchester. Jeweils eine entspannte halbe Autostunde entfernt.</p>
<p>Apropos: Seit Beginn des Jahres 2013 hat es hier im hohen Norden alias Hamburg noch nicht einen Tag nicht geregnet. Holzkohlegrauer M 577 hin oder her: Bei dem Dreckswetter bin ich weit davon entfernt, den guten Sneaker in Schneematsch und Rollsplit einzuweihen. Nun lag er so viele Wochen wohlbehütet und kartoniert im Trockenen, da kommt es auf ein paar Tage mehr auch nicht an.</p>
<p>Nice to know: Aktuell gibt es den 577 in einer polierten, schwarzen Glattlederedition mit pinkem Inlay zu pinker Sohle &#8211; eine Kollaboration mit STAPLE Design namens <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/news/size-x-staple-x-new-balance-577-“black-pigeon”/" target="_blank">Black Pigeon</a>. Im Extremkontrast dazu präsentiert NEW BALANCE anlässlich &#8220;30 Jahre made in Flimby&#8221; das <a href="http://www.saintcream.com/1013-m577-fmo.html" target="_blank">Farmer&#8217;s Market Pack</a> mit zwei Styles im rustikalen Landlord-Look: gewachstes Leinen plus englische Baumwolle, in Navy/Brown oder Olive/Green. Inspiriert vom traditionellen &#8220;Farmer&#8217;s Market im ländlichen Cumbria, 70 Kilometer östlich von Flimby. Und für Frühjahr/Sommer 2013 kündigt sich bereits das <a href="http://www.sneakerfreaker.com/sneaker-releases/New-Balance-577-county-Fair-Pack/" target="_blank">Country Fair Pack</a> an, zwei Wildlerunimodelle &#8211; einmal in Schlumpfblau, einmal in Zinnoberrot.</p>
<p>Stilistisch alles nicht meins. Für den Messemarathon auf der BRIGHT und BREAD &amp; BUTTER Berlin steht mein M 577 AIT in der engeren Auswahl standby. Um es mal mit Depeche Mode aus dem Jahr 1983 zu sagen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NjTLKKgcVxM" target="_blank">„Get the Balance right“</a>.</p>
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		<title>Ein Laufsportrevoluzzer im rauen blauen Gewand. Der ZX 8000 Dark Indigo.</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 11:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1988. Mike Tyson gewinnt den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Larry Holmes und verteidigt ihn gegen Tony Tubbs und Michael Spinks. Steffi Graf gewinnt als erste Tennispielerin überhaupt den Golden Slam: alle vier Grand-Slam-Turniere und das Finale der Olympischen Sommerspiele in (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/12/ein-laufsportrevoluzzer-im-rauen-blauen-gewand-der-zx-8000-dark-indigo/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3430" title="ZX8000_dark-indigo" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/12/ZX8000_dark-indigo-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p>1988. Mike Tyson gewinnt den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Larry Holmes und verteidigt ihn gegen Tony Tubbs und Michael Spinks. Steffi Graf gewinnt als erste Tennispielerin überhaupt den Golden Slam: alle vier Grand-Slam-Turniere und das Finale der Olympischen Sommerspiele in Seoul, Südkorea. Ein revolutionäres Jahr. Auch auf dem Sneakermarkt formerly known as Sportschuhsektor.</p>
<p><span id="more-3429"></span></p>
<p>Nike startet mit „Just do it“ eine der erfolgreichsten Kampagnen aller Zeiten. adidas steht kurz vor dem geplanten Schritt an die Börse. Während NIKE zum sportlichen Tun aufruft, revolutioniert man in Herzogenaurach just den Laufsport: mit einem biomechanischen Dämpfungssystem.</p>
<p>Der ZX 8000 ist das erste Schuhmodell mit der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LE8fK2MCKao&amp;feature=player_embedded" target="_blank">Torsion-Technologie</a>. Das Prinzip: In den Sohlenaufbau integrierte Stabilisierungselemente stützen den Mittelfuß, um sich dem Laufuntergrund flexibler anzupassen und die individuelle Lauftechnik zu optimieren. Die natürliche, unabhängige Bewegung von Vorfuß und Ferse wird gekoppelt, der Fuß genießt mehr Stabilität und Kontrolle, der Läufer mehr Flexibilität und Komfort. Optisches Kennzeichen ist der Torsion-Knochen in der hinteren Sohlenmitte.</p>
<p>Darüber hinaus wurde das Materialvolumen der Zwischensohle deutlich reduziert. Und dank Softcell-Technologie glänzt der ZX 8000 mit erstaunlich geringem Gewicht. Ein weiteres optisches Merkmal mit Sinn und Funktion ist die Fersenverstärkung aus der Formotion-Technologie: Die stabilisierenden Kunststoffkappen optimieren die Bewegungskontrolle. Das atmungsaktive Mesh &#8211; verstärkt und zweckvoll kombiniert mit Nubukleder &#8211; unterstützt das angenehme Wohlfühlklima. Das Ergebnis: Der ZX 8000 ist leichter, bequemer, schneller. Eben einhundertzehn Prozent Komfort pur.</p>
<p>21 Jahre später euphorisiert adidas mit einer limitierten <a href="http://blog.thegoodwillout.com/2009/10/dont-call-it-a-comeback-adidas-zx-8000-original-colorway/" target="_blank">Neuauflage des ZX 8000</a> den Markt und die Aufmerksamkeit der Sneakeraddicts. Bereits der extravagante Original Aqua-Colorway mit lila und gelb lässt Hipsterherzen höher schlagen. Als ich das Retromodell mit dem dottergelben Inlay im Frühjahr 2009 vorab in den Händen hielt war mir sofort klar, dass ich dieses schicke Leichtgewicht haben muss. Aus stylishen Gründen. Aus nostalgischen Gründen. Und aus Komfortgründen allemal.</p>
<p>Seit dem Relaunch im November 2009 zählt der ZX 8000 zur festen Crew globaler Originals-Kollektionen. Es gab Reptile-Styles und eine <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/brands/adidas-zx-8000-tech-4/" target="_blank">Tech-Version</a> mit nahtlosem Upper in Schwarz-Grau-Gelb. Die kolkrabenschwarze Volllederversion <a href="http://www.sneakerized.com/zx-8000-black-shioli/2011/06/24" target="_blank">Shioli</a> und den zementgrau-laubfroschgrünen <a href="http://hypebeast.com/2008/7/adidas-azx-goodfoot-zx-8000" target="_blank">AZX Goodfoot</a> aus der Kollaboration mit dem gleichnamigen kanadischen Sneakerstore. Den <a href="http://www.sneakerized.com/adidas-zx-8000-consortium-release/2010/01/21" target="_blank">Consortium</a>-Style in Mint-Schwarz-Weiß und den <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/brands/adidas/adidas-x-star-wars-zx-8000-emperor/" target="_blank">Emperor</a> aus der „Star Wars“-Edition in Dark-Side-Black mit Mint-marmorierter Sohle. Eine <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/brands/adidas-zx-8000-hiking/" target="_blank">Hiking-Variante</a> in Mahagoni-Nappaglattleder &#8211; außen wie innen &#8211; plus Metallösen im Bergsportstyle sowie ein <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/brands/adidas-originals-zx-8000-2/" target="_blank">Neon-Sommermodell</a> in Lindgrün-Gelb-Weiß-Lila und eine schicke Mesh-Variante in <a href="http://www.animal-tracks.de/Maenner/Schuhe/Adidas-Originals-ZX-8000-white::2060.html" target="_blank">Weiß-Rot-Schwarz</a>. Trotzdem: An das Original in Aqua kommt keine der Varianten wirklich heran. Auch nicht der farblich identische <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/news/atmos-x-adidas-zx8000-g-snk/" target="_blank">Atmos</a> vom Herbst 2011 mit den fluoriszierenden 3M-Upper-Elementen, was bei genauer Betrachtung aussieht wie Echsenschuppen.</p>
<p>Im Sommer 2012 fasziniert mich die Preview einer Premiumvariante für die Herbst-Winter-Kollektion. Jedoch nicht das global fokussierte Modell in <a href="http://schulterblatt11.de/adidas_Originals_Store/Men.html#3" target="_blank">Mascarpone</a> mit der Fersenverstärkung im Edelkastanienlook. Mir gefällt auf Anhieb der auffallend dezente Dark Indigo: ein Materialmix aus leicht gewachstem Leinen und aufgerautem Wildleder, dazu die markante Fersenverstärkung im adidas Originals-Blau. Doch irgendwie polarisiert dieser ZX-Style. Bisher habe ich den live auch noch bei niemandem gesehen. Auch bei den Sneakerstores scheint der raue Blaue regionalen Schwankungen zu unterliegen. So gibt es in Hamburg anscheinend nicht einen Store, der das Dark-Indigo-Modell im Sortiment hat. Absicht oder Zufall. Geschmackssache oder Marketingmanöver. Man weiß es nicht. Selbst auf der adidas Website wird ausschließlich die Mascarpone-Variante offeriert.</p>
<p>Die Jagd nach dem royalen Highender gestaltete sich anspruchsvoller als gedacht. Schlussendlich fand ich das feine Stück Indigo im pre-X-Mas-Sale bei den Jungs von <a href="http://www.43einhalb.com/" target="_blank">43 EINHALB</a> in Fulda. Klasse! Prinzipiell könnte man den ZX sogar zu Weihnachten zum dunkelblauen Anzug anziehen. Vorausgesetzt, man hätte einen. Und apropos haben: Aktuell hat <a href="http://tgwo.de/" target="_blank">THE GOOD WILL OUT</a> in Köln den Dark Indigo ebenfalls im Wintersale. In diesem Sinne: blaue Weihnachten!</p>
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		<title>Tschüß PATTA und welkom terug!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 11:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Getreu der Redewendung „Totgesagte leben länger“, überrascht just die Premiummarke PATTA mit ihrem Comeback. Die drei Jungs hinter dem feinen Amsterdamer Concept-Store mit dem prägnanten wie schicken Namensschriftzug waren seit 2004 kreativ hyperaktiv und weit über die Holzschuhgrenzen hinaus bekannt, (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/11/tschus-patta-und-welkom-terug/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3361" title="Tennis-Oxford" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/11/Tennis-Oxford-600x478.jpg" alt="" width="600" height="478" /></p>
<p>Getreu der Redewendung „Totgesagte leben länger“, überrascht just die Premiummarke PATTA mit ihrem Comeback. Die drei Jungs hinter dem feinen Amsterdamer Concept-Store mit dem prägnanten wie schicken Namensschriftzug waren seit 2004 kreativ hyperaktiv und weit über die Holzschuhgrenzen hinaus bekannt, beliebt, begehrt: für exklusive Sneaker-Design-Upgrades und bedacht ausgewählte, exzellente Collaborationen mit unterschiedlichsten Brands. Von <a href="http://hypebeast.com/2008/09/patta-adidas-azx-project-tees/" target="_blank">adidas</a> bis <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/news/asics-x-patta-gel-saga-video/" target="_blank">Asics</a>. Von <a href="http://www.highsnobiety.com/2012/10/24/patta-x-converse-first-string-pro-leather-pack/" target="_blank">Converse</a> bis <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/news/complex-best-of-2010-patta-x-parra-x-nike/" target="_blank">Nike</a>. Von <a href="http://www.kangol.com/351/patta-x-kangol-summer-of-love-collection-2/" target="_blank">Kangol</a> bis <a href="http://www.kangaroos.de/info/discover/patta-x-kangaroos/" target="_blank">KangaROOS</a>. Von <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/brands/reebok-workout-plus-25th-patta/" target="_blank">Reebok</a> bis <a href="http://www.rockwellbyparra.com/" target="_blank">Rockwell</a>.</p>
<p><span id="more-3354"></span></p>
<p>Im November 2011 faszinierte <a href="http://nordwort.com/2011/11/patta-x-kangaroos-mit-sprungkraft-ins-premiumsegment-von-st-louis-uber-pirmasens-nach-amsterdam/" target="_blank">PATTA X KangaROOS</a> die Sneakerheads und Style-Addicts mit der fulminanten Neuauflage der Street-Hiking-Hybridmodelle „Woodhollow“ und „K2“. Im Sommer 2012 folgte das nächste Husarenstück aus der Pirmasens-Amsterdam-Connection. Mit gleich drei Neuinterpretationen legendärer KangaROOS Klassiker der frühen Achtziger und Neunziger legte PATTA die kreative Messlatte erneut hoch: Der „Voyage“ in buntem Canvas, der „Safari“ in Used Denim und mein persönlicher Favorit, der „Tennis Oxford“, benannt nach der berühmten Universitätsstadt an der Themse, 90 Kilometer nordwestlich vom Londoner Stadtteil Wimbledon. Seit 1877 legendärer Austragungsort der Wimbledon Championships.</p>
<p>Der „Tennis Oxford“ ist Original von 1981 und klar angelegt an das berühmte Grand-Slam-Tennisturnier. Übrigens das einzige, das nach wie vor auf Rasen ausgetragen wird. Die Neuauflage brilliert mit solider Schlichtheit in feinstem Canvas plus Wildleder. Eine stylishe Reminiszenz an die inspirierenden Grand-Slam-Finale der Siebziger und deren legendäre Sieger: 1972 Stan Smith, 1974 Jimmy Connors, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980 Björn Borg, 1981 John McEnroe.</p>
<p>Aufgewachsen in der Björn-Borg-Ära, wechselte ich während des Hypes kurz von Fußball zu Filzball. Zufällig war der Bruder von Tore Meinecke &#8211; 1988 Platz 46 der Weltrangliste &#8211; Björn Meinecke, Deutschreferendar in meiner Schulklasse. Nach dem Unterricht weihte er die Sportambitionierten unter uns in die Grundtechniken gewiefter Netzakrobatik ein. Vermutlich ein Grund mehr, wieso ich den <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/allgemein/patta-x-kangaroos-–-2nd-release/" target="_blank">„Tennis Oxford“</a> aus der Edition PATTA X KangaROOS schätze.</p>
<p>Kurz nach dem Release Ende Juli 2012 wurde es still um die Marke PATTA. Sukzessiv verbreiteten sich die klassischen Gerüchte von Insolvenz und Konkurs. Ein Indiz hierfür: Die Schließung des imposanten PATTA Stores „Precinct 5“, der erst im Herbst 2009 als Multibrandstore in einer architektonisch imposant sanierten, altehrwürdigen Amsterdamer Polizeiwache eröffnet hatte. Der Store von Guillaume Schmidt und den Brüdern Edson und Timothy Sabajo hat demnach gerade mal 2,5 Jahre durchgehalten. Kreative Köpfe und ein Händchen für außergewöhnliche Collaborationen sind eben kein Garant für langfristigen Hype und Erfolg, geschweige denn für Geld im Überfluss. Und nur weil man den Style gepachtet und ein Gespür für den Beat der Straße hat, ist man nicht automatisch auch gleich Marketingexperte, Stratege oder Kaufmann. Stichwort: &#8220;Cobbler, stay at your lasts.&#8221;</p>
<p>Doch, noch während einige dem Label und den limitierten PATTA-Produkten hinterher trauern kommt, womit nur wenige gerechnet haben: <a href="http://www.patta.nl/" target="_blank">PATTA</a> ist zurück! Ob kreative Pause, Sinnkrise oder radikaler Reset nach acht Jahren Vollgas. Ab sofort heißt es: neuer Store, neues Glück. Von der alten Location im Grachtengordel Zuid zum neuen PATTA-Store am Zeedijk, also Seedeich, sind es keine zehn Sneakerminuten die Gracht Kloveniersburgwal aka &#8220;de Kloof&#8221; hoch, Richtung Hafen, nach Chinatown.</p>
<p>PATTA ist also wieder im Rennen. Noch dazu in voller kreativer Pracht. Genau ein Jahr nach der ersten PATTA X KangaROOS Kollektion gibt es jetzt zwei neue, leicht optimierte <a href="http://www.gloryholeshop.com/kangaroos.html" target="_blank">„Woodhollow“-Wintermodelle</a> &#8211; in Schwarz und in Dunkelblau. Darüber hinaus präsentiert PATTA eine eigene <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/news/patta-winter-2012-collection-flickr-lookbook/" target="_blank">Fashionkollektion</a>: mit stilgerechten T-Shirts, artifiziellen Sweatern und Hoodies und einer fetten Multityposticker-Collegejacke. Spontan gefällt mir der zementgraue Sweater am besten &#8211; mit dem vertikalen Slimline-PATTA-Schriftzug. So oder so: welkom terug!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das PEARL/t.</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 13:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Fixie, kein Singlespeed. Mein Custombike ist eines der ersten Individuen der ursprünglich Hamburger Zweiradschmiede PEARL. Im Sommer 2005 zusammengestellt, den Aluminiumrahmen in Moosgrau lackieren lassen, ganz pur, ohne Labelbranding. In den knapp sechs Jahren habe ich einige tausend Kilometer darauf (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/11/das-pearlt-2/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Herbst_12" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2011/11/Herbst_12-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p><img title="Sommer_12" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2011/11/Sommer_12-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-1758" title="Pearl" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2011/07/Pearl-600x432.jpg" alt="" width="600" height="432" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-3346" title="Winter_11" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2011/11/Winter_11-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-3347" title="Frühjahr_12" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2011/11/Frühjahr_12-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p>Kein Fixie, kein Singlespeed. Mein Custombike ist eines der ersten Individuen der ursprünglich Hamburger Zweiradschmiede <a href="http://pearl-cycles.com/" target="_blank">PEARL</a>. Im Sommer 2005 zusammengestellt, den Aluminiumrahmen in Moosgrau lackieren lassen, ganz pur, ohne Labelbranding.</p>
<p><span id="more-631"></span></p>
<p>In den knapp sechs Jahren habe ich einige tausend Kilometer darauf abgerissen. Bei +35 und bei -10°C. Überwiegend in Hamburg. In der City und Cross Country. Und noch immer läuft der Hobel super. Kleines Reparatur- und Upgrade-Resümee:</p>
<p>Inzwischen fahre ich den vierten Satz Reifen (CONTINENTAL Contact) und den dritten Sattel (SELLE ITALIA NT1 Freeride). Seit Herbst 2010 lenke ich einen Riser Bar, den ich auf beiden Seiten je 4 cm abgesägt habe (aus Gründen von Handling, Style, Gewicht) und das vierte paar Griffe (CANNONDALE). Das vordere Laufrad wurde 2010 nach mehren Stürzen ausgewechselt. Aufgrund eines erneuten Lagerschadens nach nur 14 Monaten habe ich von DEORE auf ein industriegelagertes High-End-Laufrad von der französischen Manufaktur <a href="http://www.mavic.com/de" target="_blank">MAVIC</a> gewechselt.</p>
<p>Die Sneakersohlen schone ich nach vier Paar CANNONDALE Octopus Pedale (1x abgerockt, 1x Lagerschaden, 1x Sturz, 1x Lagerschaden) nun mit der <a href="http://www.atomlab.com/pedalsgi.html" target="_blank">ATOMLAB G.I.</a> Vorne nutze ich erst das dritte Paar Bremsbeläge, hinten das vierte Paar und den zweiten Bremszug. Im Herbst 2011 wurde eine frische Kette (SHIMANO) aufgezogen und zugleich das 9er-Ritzelpaket ausgetauscht (ebenfalls SHIMANO). Da ich vorne fast ausschließlich auf dem mittleren Kettenblatt fahre, musste auch dieses erneuert werden. Und weil das Innenlager bereits etwas Spiel hatte und über die Jahre kräftig Wasser gezogen, habe ich dieses nun durch ein Aluminiumlager von SHIMANO erneuert.</p>
<p>Danke auch an den stets klasse Werkstattservice bei <a href="http://www.finishersport.de/" target="_blank">Finisher Sport</a>. Jetzt PEARLt es wieder wie am Schnürchen, Yeeaahh!</p>
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		<title>adidas Basket Profi OG. Das Comeback einer Hallenlegende von 1969.</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 11:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Sneakers]]></category>

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		<description><![CDATA[1969. John Lennon und Yoko Ono inszenieren in Amsterdam ihr siebentägiges Bed-In als Demonstration für den Weltfrieden. Das Hippie-Festival Woodstock setzt musikalische und Community-Maßstäbe. Mit Apollo 11 gelingt die erste, bemannte Mondlandung. Und hierzulande? Im Albertinen-Krankenhaus Hamburg-Schnelsen erblickt mein Bruder (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/11/adidas-basket-profi-og-das-comeback-einer-hallenlegende-von-1969/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3334" title="Basket-Profi_OG" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/11/Basket-Profi_OG1-600x445.jpg" alt="" width="600" height="445" /></p>
<p>1969. John Lennon und Yoko Ono inszenieren in Amsterdam ihr siebentägiges Bed-In als Demonstration für den Weltfrieden. Das Hippie-Festival Woodstock setzt musikalische und Community-Maßstäbe. Mit Apollo 11 gelingt die erste, bemannte Mondlandung. Und hierzulande?</p>
<p><span id="more-3319"></span></p>
<p>Im Albertinen-Krankenhaus Hamburg-Schnelsen erblickt mein Bruder das Licht der Welt. Top! Eine weitere Punktlandung gelingt in Herzogenaurach: In den Ateliers von adidas feiert man einen Basketballstar, der den Profisport weltweit maßgeblich vorantreiben wird und für manch entscheidenden Punkt in der Geschichte der NBA verantwortlich ist. Das Modell Basket Profi.</p>
<p>Schon 1969 war Basketball in den USA ein Publikumsmagnet und hochbezahlter Spitzensport. NBA-Spielerlegenden wie Bill Russell und John J. „Hondo“ Havlicek von den Boston Celtics oder Jerry West und Wilt Chamberlain von den Los Angeles Lakers prägen den rasanten wie spektakulären Hallenballsport und gehören längst zur Hall of Fame des Basketballs.</p>
<p>Das Sportschuhmodell Basket Profi zeichnete sich vor allem durch seine besondere Leichtigkeit aus. Der hohe Schnitt und die lange Zunge garantierten höchsten Komfort. Die Gummilaufsohle sorgte für hervorragende Griffigkeit und Wendigkeit auf den flächenelastischen Bodenbelägen der Hallencourts. Und die auffällige Gummierung an der Fersenverstärkung optimierte den Schutz bei direkten Tackles auf dem Playground. Das alles passierte 1969. Lange bevor NIKE seinen inflationären Style-Klassiker, den Blazer, ins Spiel brachte. Denn der erschien genau genommen erst drei Spielsaisons später: im Jahre 1972. Da staunt der Laie und der Sneakerfachmann wundert sich.</p>
<p>Doch wie es mit Stars oft der Fall ist: Leider verschwand der Basket Profi irgendwann in der Versenkung alias adidas Archive und schlief den Schlaf der Gerechten. Umso sensationeller das Comeback der Legende. Mehr als 40 Jahre nach seinen größten Triumphen. Fast vergessen und doch unvergesslich. Man mag es Retro nennen oder Vintage, eine Hommage an die gute alte NBA-Zeit, Nostalgie oder oldschool. Oder schlichtweg großartig.</p>
<p>43 Jahre nach 1969 hat sich eine Menge auf der Welt verändert. Doch Hand aufs Herz: Die wesentlichen Dinge sind noch dieselben wie damals. Ein Basketballkorb hängt nach wie vor in 3,05 m Höhe. Der Spielball hat immer noch einen Umfang von 749-780 mm. Und das Allerwichtigste: Leichtigkeit, Komfort und puristisches Design sind einfach unschlagbare Garanten für zeitlosen Style.</p>
<p>Genau aus diesem Grund ist die Neuauflage des <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/allgemein/adidas-basket-profi-2/" target="_blank">Basket Profi</a> quasi ein Eins-zu-Eins-Modell des Klassikers von 1969. Alles in allem schickt adidas zwei imposante Mannschaften auf den Playground &#8211; mit insgesamt 7 Feldspielern. Sozusagen 4 Forwards und 3 Guards. Die erste Begegnung fand Ende August statt mit vier neuen Spielern: feinstes Wildleder in den Farben rot, grün, schwarz, grau.</p>
<p>Als taktisches Manöver folgen in Runde zwei für Herbst/Winter drei Originalmodelle im OG-Design, wie der Professional-Basketball-Schuh bei seinem Debüt 1969: in zartem Nubuk-Glattleder, mit perforiertem Zehenbereich und der gummierten Fersenverstärkung. Die Basket Profi OG Edition punktet souverän in University Red, Dark Royal, Craft Gold alias Rot, Blau, Gelb.</p>
<p>Die relevanten Playgrounds für den direkten Erwerb sind bekannt. Hier drei Topscorer: Markus mit <a href="http://gloryholeshop.com/" target="_blank">GlOry HOle</a>, Philip mit <a href="http://schulterblatt11.de/" target="_blank">adidas Originals Schanze</a> oder 400 Kilometer südlich der Hansestadt: die Jungs von <a href="http://www.43einhalb.com/" target="_blank">43einhalb</a>. In diesem Sinne: Fair play &amp; tausend Dunkings!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Stück Vereinigtes Königreich. NEW BALANCE 1500. &#8220;Made in England&#8221;.</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 13:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<description><![CDATA[Flimby, ein kleines Nest im Nordwesten von England. Das Zweitausendseelen-Küstenstädtchen liegt grob 80 Kilometer nördlich von Blackpool und 80 Kilometer südlich von Glasgow. Seit 1982 ist Flimby bekannt als eine der wichtigsten NEW BALANCE Produktionsstätten. Genau seit 30 Jahren werden in (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/09/ein-stuck-vereinigtes-konigreich-new-balance-1500-made-in-england/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3302" title="NB1500" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/09/NB1500-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p>Flimby, ein kleines Nest im Nordwesten von England. Das Zweitausendseelen-Küstenstädtchen liegt grob 80 Kilometer nördlich von Blackpool und 80 Kilometer südlich von Glasgow. Seit 1982 ist Flimby bekannt als eine der wichtigsten NEW BALANCE Produktionsstätten.</p>
<p><span id="more-3270"></span></p>
<p>Genau seit 30 Jahren werden in Flimby exklusive Sneakermodelle in imposanter Stückzahl produziert: zungengekennzeichnet mit dem Qualitätsmerkmal &#8220;Made in England&#8221;. <a href="http://visitflimby.com/ " target="_blank">Flimby</a> ist längst ein Synonym geworden für hochwertige Sneaker, für Präzision, große Leidenschaft und traditionelle Handwerkskunst.</p>
<p>Dabei wurde NEW BALANCE 1906 in Massachusetts, USA gegründet. Der Erfinder der Marke, William J. Riley, ist jedoch gebürtiger Engländer. Daher die starke Verbundenheit mit Europa, insbesondere England. Auch zukünftig setzt NEW BALANCE auf Europa und Flimby. <a href="http://www.newbalance.de/lifestyle/made_in_england.php " target="_blank">&#8220;Made in England&#8221;</a> ist und bleibt ein Garant für höchste Qualitätsstandards aus heimischer Produktion.</p>
<p>Angefangen hat alles mit orthopädischen Produkten, Einlagen und medizinisch verordneten Schuhen. Kein Wunder also, dass NEW BALANCE von Beginn an mit brillanter Passform punktet. In den Fünfzigerjahren traten Profisportler an NEW BALANCE heran, die Qualität der Produkte hatte sich herumgesprochen. 1961 erschien das revolutionäre Leistungssportlaufmodell &#8220;Trackster&#8221;. 1976 wurde das Modell 320 von dem Magazin &#8220;Runner&#8217;s World&#8221; als bester Laufschuh ausgezeichnet. Der Rest ist Geschichte. 1987 kommt der 996 auf den Markt. Das erste und meines Wissens einzige Laufschuhmodell, das serienmäßig in zwei Laufweiten gefertigt und angeboten wurde: für schmale Läuferfüße und für breite. 1988 erscheinen die beiden Klassiker 574 und 576. Ein Jahr später der 577.</p>
<p>Im Sommer 1993 debütiert der legendäre 1500. Konzipiert als der perfekte Laufschuh: schmaler in der Silhouette, aufwendiger und fortschrittlicher in Material und Verarbeitung. Der Prototyp in schlichtem Grau mit blauen Flanken. Seitdem gab es zahlreiche Farbvarianten und Materialkombinationen als auch Kollaborationen. Überhaupt ist NEW BALANCE eine der ersten Sneakermarken, die nach dem Millenniumwechsel auf die kreative Zusammenarbeit mit attraktiven Partnern setzen. Beispielsweise der <a href="http://www.lamjc.com/New-Balance-1500-colette-x-La-MJC" target="_blank">1500 LaMJC</a>: eine exzentrische, stark limitierte Premiumausgabe in Zusammenarbeit mit den Kommunikationsdesignern Michael Dupouy und Julien Cahn kurz LaMJC und der Pariser Edelboutique COLETTE. Der lila-schwarze Exot mit den weißen Minikreuzen, gelackter Zunge und gelacktem Logo erschien im Februar 2006, anlässlich des Firmenjubiläums 100 Jahre NEW BALANCE.</p>
<p>Just zelebrierte die europäische Turnschuhsammlergemeinde die Kollaboration mit Schottlands favourite Sneakerstore HANON. Die so genannte <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/news/hanon-x-new-balance-m1500chf-chosen-few/" target="_blank">&#8220;Chosen Few&#8221;-Edition</a> des 1500 in Blau-Weiß-Schwarz gilt als Hommage an das Produktionshaus in Flimby. Nichtsdestotrotz ist mein Lieblingsmodell der <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/news/new-balance-1500-made-in-england/" target="_blank">M1500 CSW</a> in Rot-Schwarz-Grau-Weiß vom Herbst/Winter 2011. Aktuell gibt es das Modell im snobistischen <a href="http://hypebeast.com/2012/05/new-balance-2012-fall-m1500-made-in-england/" target="_blank">British Racing Green</a> sowie eine witterungsgewappnete Premiumledervariante <a href="http://hypebeast.com/2012/08/new-balance-2012-fall-winter-m1500uc/" target="_blank">M1500 UC</a>.</p>
<p>Also, ab nach Flimby &#8211; oder direkt den analogen NEW BALANCE Anbieter des Vertrauens besuchen. &#8220;Made in Hamburg&#8221; wären das: <a href="http://www.saintcream.com/" target="_blank">CREAM</a> sowie <a href="http://animaltracks.de/" target="_blank">ANIMAL TRACKS</a> oder <a href="http://www.underpressure.de/" target="_blank">UNDERPRESSURE</a>.</p>
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		<title>Drei Kopenhagener. Ein Style. LIBERTINE-LIBERTINE.</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 10:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gut 10 Jahren dominieren die Skandinavier nun den europäischen Markt und haben die Mode kräftig durchgeschüttelt und die Szene wachgerüttelt &#8211; mit authentischer, stylisher Kleidung. Tragbar bis extravagant. Mutig bis skurril. Rockig bis rebellisch. Das Segment Urban Superior war geboren (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/08/drei-kopenhagener-ein-style-libertine-libertine/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3247" title="Libertine-Libertine" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/08/Libertine-Libertine1-600x446.jpg" alt="" width="600" height="446" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-3248" title="Chant_1" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/08/Chant_1-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-3249" title="Chant_2" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/08/Chant_2-600x444.jpg" alt="" width="600" height="444" /></p>
<p>Seit gut 10 Jahren dominieren die Skandinavier nun den europäischen Markt und haben die Mode kräftig durchgeschüttelt und die Szene wachgerüttelt &#8211; mit authentischer, stylisher Kleidung. Tragbar bis extravagant. Mutig bis skurril. Rockig bis rebellisch.</p>
<p><span id="more-3201"></span></p>
<p>Das Segment Urban Superior war geboren und übernimmt quasi mehr oder weniger kampflos die seit langem auf der Stelle tapernde Streetwearkultur, die irgendwie und tragischerweise &#8211; aufgrund der starren wie trägen Strukturen vieler großer, globaler Marken &#8211; ihrer eigenen Unflexibilität unterliegt.</p>
<p>Seit 2002 wird Jahr für Jahr eine neue verrückte, skandinavische Marke gehypt. Es sind die Schweden, die vor allem den Denim-Markt revolutioniert haben. Mit NUDIE und ACNE und WeSC. Weg vom Cowboy &#8211; hin zum Catwalk. Das Zauberwort heißt &#8220;Avantgarde&#8221;. Parallel wurden die Dänen aktiv. Erst fasziniert WOOD WOOD die Hipster und Fashionists mit plakativer Grafik-Art-Fashion. Dann erobert das Männerlabel NORSE PROJECTS die Herzen und Hüften der Mode-Bohème mit stilsicheren Klassikern. Und nun ist es erneut ein junges Label aus Kopenhagen, das kleine Kollektionen mit ungewöhnlichen Designs und Styles in Europas ausgewählte, exklusive Boutiquen bringt.</p>
<p><a href="http://libertine-libertine.com/" target="_blank">LIBERTINE-LIBERTINE</a> wurde 2009 gegründet. Hinter dem kleinen, avantgardistisch ausgerichteten Modelabel für Männer und für Frauen stehen drei Dänen: Rasmus Bak, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GllZSUJYPys" target="_blank">Peter Ovesen</a> und Pernille Schwarz. So unterschiedlich die drei Macher auch sind: in ihren Kollektionen vereinen sie ihre Leidenschaft für Kunst, Musik, Literatur. Das kann man extravagant nennen oder mutig. Auf jeden Fall ist LIBERTINE-LIBERTINE anders. Jedoch jederzeit typisch dänisch, nordisch: klar und unkompliziert. Ohne Schnörkel. Ohne Schnickschnack.</p>
<p>Erstmals sah ich das Label bei der Berlin Fashionweek, im Frühjahr 2010. Der einprägsame Markenname fiel mir direkt ins Auge an dem winzigen Stand der <a href="http://seekexhibitions.com/" target="_blank">SEEK</a>. Das ist die kleine, progressive Schwester der PREMIUM: eine unterschätzte, attraktive Plattform für neue, junge, kreative Brands.</p>
<p>Die Kollektionen von LIBERTINE-LIBERTINE wirken mühelos, fast spielerisch, was generell eine Typik für skandinavische Mode zu sein scheint. Stilvolle Schlichtheit in höchster Qualität. Mutig und garantiert nichts für jedermann. Aber das will ja auch niemand. Und wem die Muster zu tollkühn oder die schweren Wollstoffe eine Portion zu hip sind, der begeistert sich wie ich für die nordisch nautisch inspirierten Klassiker: ob Khaki-Chino &#8220;Chant&#8221;, das hellblaue Oxford-Hemd mit Button-Down-Kragen oder der erfrischend schlichte, marineblaue Vintage-Sweater mit Crewneck.</p>
<p>Apropos &#8211; woher nehmen, wenn nicht stehlen: Ausgesuchte Teile aus den Kollektionen für Mann und Frau gibt es seit dem Deutschland-Launch im Frühjahr 2011, mit analoger Fachberatung und Anprobe, bei <a href="http://www.ybdpt.com/" target="_blank">YBDPT</a> im Hamburger Karolinenviertel und ab sofort auch bei den Jungs von <a href="http://animaltracks.de/" target="_blank">ANIMAL TRACKS</a> in den Colonnaden. Also, die Welt gehört den Mutigen. Der Style sowieso.</p>
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		<title>adidas Grand Slam. Von der Grandplatzlegende zum Grandseigneur.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 15:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Grand Slam&#8221; &#8211; ein großartiger Begriff, der Großartiges impliziert. Spätestens seit den Achtzigerjahren steht Grand Slam für den Zusammenschluss der vier bedeutendsten Tennisturniere: Australian Open in Melbourne, French Open in Paris, Wimbledon Championship in London und US Open in New (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/07/adidas-grand-slam-von-der-grandplatzlegende-zum-grandseigneur/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3166" title="adidas_Grand-Slam" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/07/adidas_Grand-Slam1-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p>&#8220;Grand Slam&#8221; &#8211; ein großartiger Begriff, der Großartiges impliziert. Spätestens seit den Achtzigerjahren steht Grand Slam für den Zusammenschluss der vier bedeutendsten Tennisturniere: Australian Open in Melbourne, French Open in Paris, Wimbledon Championship in London und US Open in New York. Der Grand Slam ist unumstritten der größte Erfolg, den ein Tennisspieler erzielen kann.</p>
<p><span id="more-3124"></span></p>
<p>Kein Wunder also, dass adidas schon damals schnell reagierte und dem Topturnier 1981 einen Tennisschuh widmete: den <a href="http://www.sneakerfreaker.com/museum/model/ADIDAS-Tennis-Grand-Slam-Tournament-Edition/757" target="_blank">Grand Slam Lo</a>. In weißem Glattleder. Mit grasgrünen Streifen. Und den damals revolutionären Heel Plugs: Anhand des Peg-Dämpfungssystems mit den drei markanten Fersendübeln konnten Fußstellung und Körpergewicht, den jeweiligen Boden- und Spielverhältnissen individuell angepasst werden. Ich besaß selber nie so einen exklusiven High-Technology-Schuh, erinnere aber noch, dass es damals extra einen Schlüssel zur Feinjustierung gab.</p>
<p>Der Grand Slam ist eins der erfolgreichsten Tennisschuhmodelle der Achtziger. Im Verlauf der letzten Dekade gab es mehrere Neuauflagen, vermarktet unter dem Kürzel &#8220;G.S.&#8221;. Im Zuge des Tennisrevivals und einer medialen Überglorifizierung der legendären und stilprägenden Achtzigerjahre sorgt nun eine besonders elegante Edition &#8211; von einer der berühmtesten Tennis-Silhouetten aus den Archiven Herzogenaurachs &#8211; auf dem Sneaker-Court für Furore.</p>
<p>Neben dem Hi-Top-Modell <a href="http://www.thegoodwillout.com/product_info.php?cat=&amp;info=p3276_adidas-G-S--GRAND-SLAM-ST--weiss-silber-.html" target="_blank">G.S. ST</a>, weißes Leder, silberner Dreistreif, ist vor allem das <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/news/adidas-originals-grand-slam-og/" target="_blank">Lo-Model</a> ein Style-Highlight. Nicht nur für Oldschooler wie mich. Das edle Retro-Design mit der aschgrauen Sohle, atmungsaktiver Mesh-Zunge und den mattgoldenen Streifen glänzt mit innovativer Technik und macht die Neuauflage des Leichtgewichts &#8211; rund 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung &#8211; zum Grand-Style-Slammer für die drei hart umkämpften Spielbeläge: Asphalt, Laufsteg, Dancefloor.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Legende&#8221; wird im Lifestyle-Business allzu gern und schnell benutzt. Hier bietet er sich zu Recht an. Die Faszination Grand Slam ist nicht das Resultat subtiler Werbung und smarter Marketingmaßnahmen. Der Grand Slam hat sich seinen Ruhm und die Glorifizierung in den Achtzigern hart erkämpft. Tennisikonen wie Ivan Lendl und Stefan Edberg trugen das Erfolgsmodell während ihrer erbitterten Zweikämpfe auf dem roten Sand: Zwischen 1984 und 1990 siegte Ivan Lendl in acht Grand-Slam-Turnieren. Davon zweimal gegen John McEnroe sowie gegen Mats Wilander. Stefan Edberg gewann zwischen 1985 und 1992 sechsmal den Grand Slam: zweimal die Australian Open, zweimal die US Open und zweimal Wimbledon.</p>
<p>Auch die Damenelite hat das Turnier legendarisiert: Die Amerikanerin Chris Evert gewann 18 Grand-Slam-Einzeltitel. Die Ausnahmespielerin Martina Navrátilová erreichte ebenfalls 18 Turniersiege. Und Steffi Graf gewann 1988 alle vier Grand-Slam-Turniere und obendrein bei den Olympischen Spielen. Damit gewann sie, als bisher einzige Tennisspielerin der Welt, den Golden Slam!</p>
<p>Der adidas Grand Slam OG 2012 ist also nicht einfach ein schickes Retro-Modell von einem der erfolgreichsten Tennisschuhe ever. Dies ist die zeitgemäße Reinkarnation einer Grandplatzlegende, bereit für den souveränen Tiebreak auf Sneaker-Contest und Fashion-Competition.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Papp-Art by Glaze. Sneaker-Klassiker aus Wellpappe und Karton im Großformat.</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 13:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Sneakers]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Fan offenbart man seine Euphorie und Leidenschaft für Stars und Lieblingsfilme auf eine simple Art: man hängt Bandposter oder Kinoplakate übers Bett oder an die Schranktür. Schon weiß jeder Besucher, wen oder was man verehrt. Genau das war auch (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/07/papp-art-by-glaze-sneaker-klassiker-aus-wellpappe-und-karton-im-grosformat/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3104" title="ZX8000" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/07/ZX80001-600x447.jpg" alt="" width="600" height="447" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-3114" title="ZX_8000_2" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/07/ZX_8000_2-600x446.jpg" alt="" width="600" height="446" /></p>
<p>Als Fan offenbart man seine Euphorie und Leidenschaft für Stars und Lieblingsfilme auf eine simple Art: man hängt Bandposter oder Kinoplakate übers Bett oder an die Schranktür. Schon weiß jeder Besucher, wen oder was man verehrt. Genau das war auch der Auslöser bei Glaze, Sneaker-Klassiker mit Wellpappe nachzubauen.</p>
<p><span id="more-3092"></span></p>
<p>Glaze &#8211; was soviel heißt wie Glasur oder Tortenguss &#8211; ist ein Writer der ersten Stunde, aufgewachsen in den späten Siebzigern Westberlins und den Achtzigern in Ahrensburg, zwanzig Kilometer nordöstlich von Hamburg. Freunde nannten ihn früher „Glatze“, wegen seiner puristischen Kurzhaarfrisur. Und da sechs Buchstaben als Signatur für einen Graffitimaler zu lang sind, strich er einfach das „t“ und wurde zu „Glaze“, an sich deutsch gesprochen, inzwischen gern englisch.</p>
<p>Der ausgebildete Verpackungsmittelmechaniker arbeitet als Industriedesigner für einen Hersteller von Werbemitteln, der auf Pappdisplays spezialisiert ist. Das prägt: 2009 gründet der bescheidene Hüne, der wie Darryl McDaniels von Run DMC stets eine kantige <a href="http://www.cazal-eyewear.com/" target="_blank">Cazal</a>-Brille trägt, sein Label <a href="https://www.facebook.com/minisubwayz" target="_blank">mini subwayz</a> und vertreibt über <a href="http://elbtunnel.com//mini_subwayz_-_hamburg,2043.html?osCsid=289977611e59c4363f03ea85c59840ec" target="_blank">elbtunnel.com</a> U-Bahn-Modelle aus bedrucktem Karton zum Falten und Bemalen: Hamburger und Berliner U-Bahn, Pariser Metro, New Yorker Subway.</p>
<p>Seinen ersten Papp-Art-Sneaker konstruiert Glaze 2010 aus Karton- und Pappresten: einen Air Max 1 von 1987, weiß, rot und grau mit roter Schwinge, in 1,40 m Breite. Die Programme Photoshop und Illustrator hat er sich während der Praktikantenzeit in einer Werbeagentur selbst beigebracht, Plotter und Schneidemaschine kann er nach Feierabend in der Firma nutzen. Als Vorlage dienen ihm das eigene Original aus der Wiederauflage von 2008 sowie Fotos aus dem Netz. So ein Papp-Air-Max besteht insgesamt aus rund dreißig Elementen. Die Basis besteht aus BC-Welle, die Details aus 2 mm feinem Karton und E-Welle.</p>
<p>Bei seinen Kumpels stößt der Prototyp auf große Begeisterung. Doch Kommerz und Serienfertigung sind nicht das Ziel. Auch sieht Glaze sich selbst nicht als Künstler. Im Fokus steht das Modell. Das Design des Schuhs, der als Vorlage dient, das ist die Kunst. Glaze bezeichnet seine Werke augenzwinkernd und ohne jede Extravaganz als &#8220;Papp-Art&#8221;. Bislang sind seine <a href="https://www.facebook.com/KardboardKickz" target="_blank">Kardboard Kickz</a> schwer underground. Und wenn es nach ihm ginge, müsste sich das auch nicht ändern. Das Hobby soll ihm lediglich seine Reisen finanzieren.</p>
<p>Wenn Glaze gerade nicht Papp-Art-Sneaker kunstvoll zusammensetzt, ist er nach wie vor als Writer an der Wand aktiv oder supportet als Member der weltweiten &#8220;Zulu Nation&#8221; auch die anderen Elemente des Hip Hop. Für ihn selbst sind seine Papp-Sneaker nur ein Aspekt einer noch größeren Leidenschaft: das Sammeln von Sneakern! In seiner Einzimmerwohnung stapelt sich Feines von Nike und adidas. Neben ZX-Modellen und Air Max sammelt der Ex-Basketballer mit der stattlichen Schuhgröße US 12 vor allem kompakte High-Tops: Attitude, Conductor sowie Air Jordan, vornehmlich III und IV. Angefangen hat alles mit einem zementgrauen Nike Pegasus 83, der genau genommen gar nicht seiner war. Als Elfjähriger hatte er ganz zufällig dieselbe Größe wie seine Mutter und trug deren Nike einfach heimlich.</p>
<p>Aktuell ist ein Nike Air Flight 89 sein Lieblingsschuh, in Schwarz. Apropos Farben: Für „Kardboard Kickz“ nutzt Glaze ganz bewusst ausschließlich Firmenausschussmaterial. Jedes Objekt ist ein Unikat und besteht zu hundert Prozent aus Recycling-Pappe. Exklusive Kartonagen extra einzukaufen oder zu importieren, das widerstrebt seinem Grundgedanken. Minimalismus und Handarbeit mit recycelten Farb- und Papp-Resten statt maschinell produzierter Massenware! Lieber fertigt er zehn verschiedene „Kardboard Kickz“-Unikate als tausend Kopien eines Styles.</p>
<p>Neben ersten Exporten nach Wien und Kopenhagen schmücken seine Werke inzwischen Stores in seiner Wahlheimat: ein Air Max 1 hängt in seinem Lieblingssneakershop <a href="http://gloryholeshop.com/" target="_blank">glOry hOle</a>, bei Markus in der Marktstraße. Ein Metro Attitude ziert die Wand bei Philipp im Laden von<a href="http://schulterblatt11.de/" target="_blank"> adidas Originals</a> im Schanzenviertel. Im Graffiti-Fachgeschäft <a href="http://www.underpressure.de/" target="_blank">Underpressure</a> prangt ein Puma Clyde. Und ein imposanter ZX 8000 rundet den Style im adidas Originals Showroom Nord ab. Glaze Traum: „Kardboard Kickz“ in der Hamburger Galerie der Gegenwart oder gar im MOMA in New York. Bescheidenheit hin oder her &#8211; man wird ja wohl noch träumen dürfen.</p>
<p>Und apropos klasse und Pappe, bzw. Papier: Wer mag, kann diesen Artikel auch noch mal analog blättern, lesen, anfassen: fein gedruckt und schick präsentiert in der <a href="http://www.sneakerfreaker.de/" target="_blank">SNEAKER FREAKER</a> Printausgabe Issue 06, auf Seite 78-81. Yeaaah! In diesem Sinne: Support your local Sneaker Mag!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der erste Frozen Yoghurt Store in Hamburg mit Selbstbedienung: froNatur. Ice to meet you!</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 09:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Eis. Vermutlich eines der ersten Lifestyle-Produkte überhaupt. 1686 eröffnet ein Italiener das erste Eiscafé &#8211; allerdings in Paris. 1770 startet die allererste Gelateria &#8211; natürlich in New York. Die erste deutsche Eisdiele debütiert 1799 &#8211; im Hamburger Alsterpavillon. 180 Jahre (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/06/der-erste-frozen-yoghurt-store-in-hamburg-mit-selbstbedienung-fronatur-ice-to-meet-you/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-3047" title="IMG_3168" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/06/IMG_3168-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-3048" title="IMG_3167" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/06/IMG_3167-600x451.jpg" alt="" width="600" height="451" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-3049" title="IMG_3165" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/06/IMG_3165-600x438.jpg" alt="" width="600" height="438" /></p>
<p>Eis. Vermutlich eines der ersten Lifestyle-Produkte überhaupt. 1686 eröffnet ein Italiener das erste Eiscafé &#8211; allerdings in Paris. 1770 startet die allererste Gelateria &#8211; natürlich in New York. Die erste deutsche Eisdiele debütiert 1799 &#8211; im Hamburger Alsterpavillon.</p>
<p><span id="more-3017"></span></p>
<p>180 Jahre später kommt es in den Achtzigerjahren zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Kugeleis und einer Zubereitungsvariante namens Softeis, bei der die Eismasse aufgeschäumt und gefroren wird. Das Softeis verliert das Duell. Schuld sind Salmonellenskandale und vermutlich auch die eingeschränkte Varianz. Schließlich gab es vorwiegend die drei typischen Oldschool-Sorten: Vanille, Erdbeer, Schokolade. Als komprimiertes Convenience-Produkt auch bekannt als „Fürst Pückler“ oder Krankenhauseis, mit dem man als Kind gern nach der klassischen Mandeloperation über Tage verköstigt wurde. Vermutlich kann ich diesen Dreisortenhybrid auch deshalb nicht leiden.</p>
<p>Im Kugelsegment gab es von Nuss bis Marzipan schnell mehr als ein Dutzend Sorten. Namen wie Zabaione und Stracciatella standen bis in die späten Achtziger für Original italienische Lebenskultur. Das Husarenstück der Verrücktheit war dann das chemisch-blau leuchtende Schlumpfeis.</p>
<p>In den Neunzigern experimentieren Premiumanbieter mit frisch gebackenen, zimtierten Waffeltüten und Sorten von Exotic bis Absurdum. Erst vor kurzem ertappte ich mich selbst, wie ich „Crème Brûlée Zitronengras“ löffelte und mich wunderte, dass das schmeckt wie Knüppel auf den Kopp. Im Freundeskreis fragten wir uns neulich, warum es einstige Klassiker wie „Erdbeer Sorbet“, „Crème Caramel“ oder &#8220;Mandarine“, einfach nicht mehr gibt. Vermutlich viel zu &#8230; profan.</p>
<p>Nach der Wirtschaftskrise 2002 schossen Eisläden aus dem Boden wie Waldpilze. Allein im Schanzenviertel ploppten gleich drei oder vier Stores hervor. Da wurden handgeraspelte Gemüsesplitter ins Eis gedübelt. Einige setzten alles auf die Witzigkeit in der Namensgebung ihres Kugelkuddelmuddels. Andere drehten massiv an der Preisschraube und lobten die hohe Qualität aus. Zwei Jahre später sind die meisten wieder von der Eisfläche verschwunden.</p>
<p>Nun erregt ein neuer Trend die Geschmäcker der Kosmopoliten: frozen Yoghurt! In den USA seit den Siebzigern beliebt, begeistern sich auch hierzulande immer mehr Leute an dem feinen, fett- wie kalorienreduzierten Hybrid aus Softeis und frischem Joghurteis. Neben ein, zwei kleinen Ketten und einem US-Kaffeehausimperium, ist ein Store besonders erwähnens- und besuchenswert: <a href="http://www.fronatur.com/" target="_blank">froNatur</a>.</p>
<p>In den Souterrain-Räumlichkeiten an der Grindelallee gibt es seit Ende Mai Hamburgs ersten Frozen Yoghurt Store mit Selbstbedienung. Hinter froNatur stehen zwei echte nordische Frohnaturen: Kaja und Stella stammen aus Dithmarschen und haben die Idee während eines Masterstudiums in den USA ausgetüftelt. Die beiden erfrischend aufgeschlossenen Blondinen haben hier alles in Personalunion und mit Hilfe von Freunden und Bekannten auf die Beine gestellt. Vom grinsenden Joghurtgesichtlogo bis zum Blumenpott. Von der Website bis zur <a href="https://www.facebook.com/fronatur" target="_blank">Facebook-Fanpage</a>. Von der Treuekarte bis zum <a href="http://08schulzedesign.de/" target="_blank">Stromkastendesign</a>. Alles ist lila-weiß. Schon von weitem ahnt man: hier isst das feine Auge mit.</p>
<p>Das Besondere an dem Konzept der beiden ist neben der Selbstbedienung (Hand aufs Herz, wer hat schon je zuvor selber am Hebel gezogen?!) die Vielfalt der Toppings. Denn zu den drei Joghurtgrundsorten gibt es 20-30 unterschiedliche Topping-Varianten: von regionalen Erdbeeren, frisch vom <a href="http://www.erdbeerhof-manthey.de/" target="_blank">Ostsee-Erdbeerhof</a> eines Cousins, bis hin zu Oreo-Keksstückchen, Müsli, Käsekuchen, hausgemachter Raffaello-Soße oder Smarties. Individualität is King, bzw. Queen!</p>
<p>Stella und Kaja sehen froNatur weder als klassischen Eisladen, noch als Konkurrenz zu selbigen. Ziel ist es, die Leute ganzjährig zu begeistern. Auch mit selbstgebackenem Kuchen und ausgewählten Kaffeesorten. Wie sagte Madonna noch 1998: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=anJ8Knxoazc" target="_blank">&#8220;You&#8217;re frozen &#8211; when your heart&#8217;s not open.&#8221;</a> Also, ob Frohnatur, stiller oder stilvoller Genießer: support your local Frozen Yoghurt Dealer.</p>
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		<title>adidas Originals. Eine Navigation durch Collaboration, Kollektion und Faszination.</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 10:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Sneakers]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1920 gibt es adidas. Offiziell als Marke eingetragen seit 1949. Gefertigt wurden Schuhe und Trikots für Profisportler. Von Leichtathletik bis Mannschaftssport. In den Siebzigern kommt der Freizeitsport hinzu. Sukzessiv erweitern immer mehr Sportarten das Drei-Streifen-Sportartikel-Portfolio. Anfang der Achtziger zieht (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/05/adidas-originals-eine-navigation-durch-collaboration-kollektion-und-faszination/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-2906" title="Holzshirt" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/05/Holzshirt-600x457.jpg" alt="" width="600" height="457" /></p>
<p>Seit 1920 gibt es adidas. Offiziell als Marke eingetragen seit 1949. Gefertigt wurden Schuhe und Trikots für Profisportler. Von Leichtathletik bis Mannschaftssport. In den Siebzigern kommt der Freizeitsport hinzu. Sukzessiv erweitern immer mehr Sportarten das Drei-Streifen-Sportartikel-Portfolio. Anfang der Achtziger zieht es die fränkische Marke auch neben den Sportplatz &#8211; raus auf die Straße. Erste Testimonials: auf dem Rasen Franz Beckenbauer, auf dem Asphalt <a href="http://vimeo.com/8330082" target="_blank">Run DMC</a>.</p>
<p><span id="more-2904"></span></p>
<p>1996 löst der neue Kreativdirektor den Beginn einer neuer Ära aus: Michael Michalsky konzipiert eine global ausgerichtete Markenstruktur. Mit 200 Designern kombiniert er die Bereiche Mode, Marke, Musik. Erstes Husarenstück: das Premiumlabel <a href="http://www.y-3.com/DE/" target="_blank">&#8220;Y3&#8243;</a> mit Japans exzentrischem High Fashion Designer Yohji Yamamoto. Parallel entstehen zur Untermauerung der Markenauthentizität erste internationale Kooperationen mit Missy Elliott und Stella McCartney.</p>
<p>Sportartikelhersteller vs. Lifestylemarke. Es folgt die Unterteilung in zwei elementare Bereiche: adidas Originals mit authentischer, urbaner Fashion und dem Trefoil-Logo. adidas Performance mit klassischer Sportausstattung von Vorstadtfußball bis Segway-Polo und dem Drei-Streifen-Logo. Ab 2006 erfindet sich die Marke auch ohne Michalsky stets neu. Mit weiteren Sublabels, Innovationen, Collaborationen. Von Star Wars bis Swarovski. Von Vespa bis Porsche. Von Sennheiser bis Undefeated.</p>
<p>Einer der ersten Partner für die Serie &#8220;Originals by Originals&#8221;, kurz &#8221;ObyO&#8221;, ist Tokios Streetwear-Designer Kazuki Kuraishi, kurz <a href="http://vimeo.com/14024469" target="_blank">&#8220;KZK&#8221;</a>. Aktuell haben Kickerlegende David Beckham und der plüschvernarrte Designbuntspecht <a href="http://www.gloryholeshop.com/catalogsearch/result/?q=jeremy+scott&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Jeremy Scott</a> eine führende Rolle übernommen. Einerseits skurril und spannend. Andererseits fragt man sich, vorzugsweise bei Jeremy Scott, was kann und soll eine Collaboration bewirken und interessanter: was ist die Fokussierung der Marke? Je abwegiger oder exzentrischer der Partner, desto PR-relevanter? Ist heute am Wichtigsten, wer, was, zuerst, mit wem macht? Was ist mit &#8220;weniger ist mehr&#8221;? Womöglich Neunzigerdenke.</p>
<p>Im Frühjahr 2010 launcht adidas die Kollektion <a href="http://vimeo.com/9255660" target="_blank">„A.039“</a>, namentlich abgeleitet vom Originals-Blau des HKS-Farbfächers. Die Kollektion ist noch clubtauglicher, noch lifestyliger, noch Fashion-affiner und erwachsener: mit hochwertigeren Materialien, modischen Schnitten, dezentem Branding. „A.039“ heißt inzwischen „Blue“, ist aber nicht zwangsläufig blau. Im Gegensatz zur unterschätzten <a href="http://schulterblatt11.de/" target="_blank">Denim-Kollektion</a>, die seit 2011 unter der Maxime „We make Denim for Sneakers“ die Produktpalette perfektioniert. adidas und Denim &#8211; das erscheint vielen weniger logisch als ein High Top mit Strass oder Plastikknochen &#8211; oder irgendwann vielleicht komplett aus Lakritz.</p>
<p>Für Öko-Addicts, Frutarier und Freunde der Nachhaltigkeit gibt es die organische, komplett recycelte Kollektion namens <a href="http://hypebeast.com/2009/04/adidas-originals-grun-forum-mid/" target="_blank">„Grün“</a>. Der Name bezieht sich auf die Fertigung, nicht auf die Farbe. Auch hier war adidas früh aktiv, lange bevor sämtliche Möchtegern-Lifstylemarken auf den Nachhaltigkeitsinterregio aufgesprungen sind. Seit 2011 gibt es auch noch <a href="http://www.saintcream.com/" target="_blank">&#8220;Slvr&#8221;</a>. Diese exklusive Linie verzichtet auf Branding und setzt auf schlichte Eleganz und Catwalk-Kompatibilität. Mit „Neo“ haben Teenager jetzt eine eigene Reihe. Aktuell gibt es sogar eine Baby-Kollektion. Ein wenig erinnert das an die Autoindustrie: Spezialisierung ist out. Vom Formel-1-Boliden, über SUV, bis zur Elektro-Citygurke wird die komplette Range angeboten. Dort geht Zielgruppenerschließung vor Glaubwürdigkeit. Im Lifestyle-Business ist dies fatal, denn Authentizität ist oberstes Gebot und eine der hart erarbeiteten adidas Stärken. Teenagersubmarke? Baby-Kollektion? Unter dem Aspekt der Markenführung eher obskur. Hier stellt sich die Frage: Wo soll die Reise langfristig hingehen? Und interessanter: Ist das alles geplant oder ist man einfach losgefahren und gibt kräftig Gas, solange der Tank voll ist und der Motor schnurrt?</p>
<p>Einer meiner Favourites ist die Collaboration mit der kanadischen Outdoormarke <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xbtpVAb_QRY" target="_blank">RANSOM</a>, deren Schuhmodelle den Spirit und Style von Berg- und Wassersport fernab der Klippen und Hänge auf den metropolen Apshalt übertragen. Ebenfalls vom Outdoorsport kommend und an sich schon immer Extremsport und Lifestyle kombinierend, hat sich das Segment <a href="http://shop.mantisshop.de/" target="_blank">Skateboarding</a> runderneuert: weg von Kids in Baggy Pants und kastenförmigen Big-Print-Shirts, hin zu Skinny Chinos und tighten Tees mit artifiziellen Prints. Bei den Skateshoes setzt man verstärkt auf enge Zusammenarbeit mit internationalen Rollbrett-Pros wie Silas Baxter Neal oder Dennis Busenitz.</p>
<p>Und dann ist da ja noch die bei Sneakerheads schwer begehrte <a href="http://www.sneakerfreaker.com/feature/adidas-consortium/" target="_blank">&#8220;Consortium&#8221;</a>-Serie mit höchster Limitierung, deren Modelle weltweit nur in einer handvoll ausgewählter Boutiquen zu bekommen sind. Ob der „München“ made in Germany, das „Tabula Rasa“-Pack mit fünf Modellen in Hellgrau oder aktuell der <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/brands/adidas-consortium-x-quote-zx-500-og/" target="_blank">ZX 500 Quote</a>, farblich inspiriert vom Berliner Olympiastadion, gestaltet und benamst nach einem Ostberliner Hardcore-Sammler der ersten Stunde.</p>
<p>Man kann nicht sagen, dass in Herzogenaurach nichts passiert. Im Gegenteil, es passiert irgendwie &#8230; zu viel. Es wird produziert, optimiert, kollaboriert, innovatiert und aktiviert. Wer kann oder soll da noch den Überblick behalten, differenzieren, geschweige denn kaufen oder &#8211; als Inhaber einer Lifestyle-Boutique &#8211; selektieren und anbieten können. Wie bei vielem im Leben, muss man ja nicht alles mögen, glorifizieren oder haben wollen. Ich mag beispielsweise das T-Shirt aus der &#8220;Skateboarding&#8221;-Sommerkollektion und ich habe es auch schon: das mit dem holzig skurrilen Baumstamm-Trefoil. Ob Straße, Laufsteg, Tartanbahn: Originals ist und bleibt spannend!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Urbaner Style im Herzen Sankt Georgs. Die Crème de la CREAM.</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 09:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Sneakers]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer an Fashion in Hamburg denkt, fährt meist instinktiv in die City. Die Jüngeren zieht es in die Schanze oder ins Karoviertel. Wer sich auskennt, besucht auch in Eppendorf zwei, drei relevante Shops. Aber St. Georg und Fashion? Das haben (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/04/urbaner-style-im-herzen-sankt-georgs-die-creme-de-la-cream/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-2858" title="CREAM_1" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/04/CREAM_1-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-2859" title="CREAM_2" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/04/CREAM_2-600x446.jpg" alt="" width="600" height="446" /></p>
<p>Wer an Fashion in Hamburg denkt, fährt meist instinktiv in die City. Die Jüngeren zieht es in die Schanze oder ins Karoviertel. Wer sich auskennt, besucht auch in Eppendorf zwei, drei relevante Shops. Aber St. Georg und Fashion? Das haben immer noch eher wenige auf dem Schirm. Zu Unrecht.</p>
<p>Das Viertel zwischen Außenalster und Hauptbahnhof hat sich in den letzten 10 Jahren mächtig gemausert. Fast erinnert St. Georg an Greenwich Village, im New York der Neunziger. Zwischen Designhotels, unzählbaren Bars, Cafés, Kreativateliers und Restaurants links und rechts der Lifestyle-Aorta Lange Reihe, residiert seit gut einem Jahr auch CREAM. Bereits an dem schicken Store erkennt man den guten Geschmack der zwei gelernten Grafikdesigner Matt und Till, spätestens jedoch an der feinen Auswahl des gehobenen urbanen Streetstyles.</p>
<p><span id="more-2843"></span></p>
<p>Genau genommen startete CREAM im August 2009, verborgen in den Souterrain-Räumlichkeiten der unscheinbaren Gurlittstraße: ursprünglich zu dritt und primär gedacht als Repräsentanz für die international begehrten <a href="http://www.coarselife.com/" target="_blank">COARSE</a> Art Toys. Mark, der Hamburger Designer, ist ein guter Freund von Matt. Er konzipiert und produziert die exklusiven Vinylfiguren seit 2003, inzwischen in Hongkong. Spontan fallen mir acht Leute ein, die den limitierten <a href="http://www.coarselife.com/content/coarselog/index_files/pawraw.php" target="_blank">Pow! Milky Bliss</a> Aggrohasen besitzen. Übrigens: die meist gestellte Frage und längst ein Running Gag: &#8220;Was können denn diese Figuren?&#8221;</p>
<p>Zu dem minimalistischen wie originellen Shopdesign aus Europaletten präsentiert das CREAM-Team Marken, die sie selber am liebsten tragen: Exzellentes aus der NIKE Hig-End-Linie NSW, Ausgewähltes von adidas Originals, Herausragendes von Vans. Nach ein paar feinen, fast geheimen <a href="http://www.saintcream.com/blog/page/8/" target="_blank">adidas Launch-Events</a> hatte CREAM schnell eine eingeschworene Fangemeinde, ist aber trotzdem noch ein Insidertipp.</p>
<p>Aufgrund der Nachfrage und Lust auf weitere Marken und Produkte, starteten Matt und Till im Sommer 2011 zu zweit und mit erweitertem Konzept und größerer Location in der Langen Reihe 88. Nun auch mit Fashion für die modisch mehr als nur interessierte Dame. Was viele noch immer nicht wissen! In Sachen Sortiment und Produktpräsentation kann sich hier so manch einer noch eine solide Stylescheibe von abschneiden. Mit Know-how ausgewählt und Geschmack arrangiert, reihen sich hippe Skandinavier neben ausgewählte Kalifornier, Franzosen und Engländer.</p>
<p>Shirts, Shorts und Weekender von WOOD WOOD, Chinos in Dropsfarben von NORSE PROJECTS, Karohemden von PENDLETON. Zu Highlights von NIKE NSW und adidas Slvr als auch Blue gesellen sich WARRIORS OF RADNESS mit kalifornischem Surf-Style, SIXPACK FRANCE aus der französischen Graffiti-Street-Art-Szene sowie MADE &amp; CRAFTED, die Retro-Vintage-Linie von LEVI’S, bei der Originalmodelle aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts zeitgemäß neu interpretiert werden. Bei den Sneakern lockt Feines von NEW BALANCE, NIKE, SPERRY TOP-SIDER, adidas RANSOM und exklusiv in Hamburg &#8211; Modelle aus der VANS Vault Edition.</p>
<p>Fein abgerundet wird das Ganze durch ausgewählte Accessoires, flankiert von COARSE Toys und KIDROBOT Figuren, präsentiert und unaufdringlich beraten von Matt und Till. Und für alle, die es weder in das Viertel des Heiligen Georgs schaffen, noch in Hamburg hausen, ist der gut sortierte und selbstverständlich selbst gestaltete <a href="http://www.saintcream.com/" target="_blank">Webshop</a> eine klasse Alternative mit der Crème de la CREAM.</p>
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		<title>1984: mein erster NIKE. Von der Turnhalle zum Laufsteg. Eine sportliche Evolution.</title>
		<link>http://nordwort.com/2012/03/vom-turnschuh-zum-laufsteg/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 09:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Sneakers]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Aufräumen fiel mir just ein Bild in die Hände, das ich 1985 im Kunstunterricht von meinem allerersten NIKE gezeichnet habe. Zu der thematischen Aufgabe &#8220;Stillleben&#8221; hatte ich das Paar zufällig &#8211; aufgrund des Sportunterrichts am selben Tag &#8211; im (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/03/vom-turnschuh-zum-laufsteg/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-121" title="NIKE_legend" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2011/05/NIKE_legend-785x580.jpg" alt="" width="600" height="443" /></p>
<p>Beim Aufräumen fiel mir just ein Bild in die Hände, das ich 1985 im Kunstunterricht von meinem allerersten NIKE gezeichnet habe. Zu der thematischen Aufgabe &#8220;Stillleben&#8221; hatte ich das Paar zufällig &#8211; aufgrund des Sportunterrichts am selben Tag &#8211; im Rucksack parat. Ein deutlich attraktiveres Objekt als der vorhandene Kunstharzapfel oder die Kneifzange, fand ich. Ein feiner Anlass, annähernd drei Sneaker-Dekaden Revue passieren zu lassen.</p>
<p>1984 kauften mir meine Eltern bei &#8220;American Sports&#8221; in der Rentzelstraße, Ecke Bundesstraße (seit rund 15 Jahren residiert dort ein Copyshop), mein erstes Paar NIKE, Modell <a href="http://www.sneakerpedia.com/sneakers/5266" target="_blank">Legend</a>: weißes Leder mit dunkelblauer Schwinge und dunkelblauer Sohle. Ein Basketballschuh, entwickelt für schwere Spieler. Dabei wog ich seinerzeit ein paar Unzen unter Fliegengewicht.</p>
<p><span id="more-119"></span></p>
<p>Egal, der Legend wurde damals in der hohen Version von der NBA-Legende Patrick Ewing getragen, das reichte, um ihn auch haben zu wollen nach so vielen Jahren adidas und PUMA. Warum? Vermutlich, weil man plötzlich eine kleine US-Marke cooler fand, zu der man erstmals ein Gesicht hatte, einen Visionär namens Phil Knight, mit Vollbart und ohne Anzug, anstatt &#8211; so dachte man als Teenager &#8211; die heimischen Geschäftsmänner aus Herzogenaurach, die zerstrittenen Gebrüder Dassler &#8211; mit den Marken unserer Väter. Folglich kaufte man sämtliche Marken, die aus dem coolen, unorthodoxen, sportverrückten Amerika kamen: NIKE, VANS, CONVERSE. Das war der erste Schritt. Denn plötzlich waren &#8220;Sportsachen&#8221; und Sportmarken alltagstauglich geworden. Bisher haben wir Sportsachen und Sportschuhe außerhalb des Sportunterrichts einfach zusätzlich getragen, in unserer Freizeit. Dafür wurden wir oft kritisiert und schief angekuckt von Eltern, Lehrern, Ärzten und der Gesellschaft an sich. &#8220;Turnschuhe sind schlecht für die Füße&#8221;, hieß es stets und überall.</p>
<p>Mitte der Neunziger waren Sportsachen für den Freizeitbereich etabliert. Der Begriff &#8220;Casual&#8221; wurde salonfähig. Supportet und legalisiert und hip gehyped auch durch Presse und Fachmagazine. Sportsuperstars wie Beckham und Co sah man privat immer in Chucks, Jogginghose, Schlabberlook. Sie wurden zu Multiplikatoren, Markenbotschaftern und Testimonials. Bereitwillig wollte jeder im Sportbusiness mitmischen. Damals noch überwiegend Leute, die auch aus dem professionellen Leistungssport kamen und Ahnung von Sport hatten und von den Anforderungen an das Equipment. Experten und Profisportler, die die Schuhmodelle von Beginn an aus der Praxis kannten.</p>
<p>Parallel sorgte Hip Hop für eine komplette Wandlung des Marktes. Ebenfalls anfangs stark belächelt und als vorübergehende Phase abgetan. Doch auf einmal wurde Mode nicht mehr nur von Designern bestimmt. Die Helden und der Hype kamen von der Straße! Authentizität und Street Credibility waren die neuen Verkaufsargumente. Man besann sich auf die Anfänge von Graffiti, Street Art und Street Basketball sowie Rap in den urbanen USA, Ende der Siebziger. Und plötzlich war adidas angesagter als je zuvor. Denn Authentizität braucht Heritage. Das clevere Segment &#8220;Originals&#8221; war geboren. Rapper lösten die Profisportidole der Siebziger, Achtziger, Neunziger ab. Arbeitskleidungslabel &#8220;von der Straße&#8221; wurden der Renner. Hallo CARHARTT, hallo DICKIES. Der Begriff &#8220;Streetwear&#8221; wurde geprägt. Und weil das Ganze explizit auf der Straße entstand und entsteht, drängten sich noch mehr Leute ins Business. Die Filter &#8220;Sportler&#8221; und &#8220;Sportexperte&#8221; entfielen. Dafür war man nebenbei vielleicht noch DJ, Grafiker oder wurde Sneakersammler. Auf die Weise entstanden erste große Querverbindungen zur Clubszene.</p>
<p>Paradoxerweise galt bis Anfang der Neunziger jedoch an jeder guten Clubtür: &#8220;Sorry, no Sneakers!&#8221; Was tun? Die &#8220;Streetwear&#8221; musste irgendwie salonfähig werden und zumindest teilweise runter von der Straße. Zudem wurden die Macher hinter den Streetwear-Labels auch älter. Man wollte nicht mehr nur mit Teenagern in Baggy Pants und Basecaps auf Hip-Hop-Events rumhängen.</p>
<p>Es kam zur Spezifikation der &#8220;Casualwear&#8221; und &#8221;Clubwear&#8221; und es entstand die Sparte &#8220;Fashion&#8221;. Wow! Nun wurden auch andere Marken hellhörig und sahen enormes Potenzial in &#8220;Street Credibility&#8221;. Vor allem für die bisher modisch unterversorgte Zielgruppe Männer. Denn die trugen bislang nur einen Schuh &#8211; und den meist so lange, bis er auseinander fiel.</p>
<p>Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends kam, was kommen musste. Die natürliche Evolution und die unnatürliche Gier nach immer mehr waren Schuld, ebenso wie der instinktive Trieb nach Kommerzialisierung und sozialem Upgrade: Jede Klassifizierung wurde upgegradet oder stellte sich einfach selber eine Stufe höher. Sportswear wurde Streetwear wurde Casualwear wurde Clubwear wurde Fashion wurde Urban Superior wurde Premium Fashion wurde Designer Fashion wurde Haute Couture.</p>
<p>Seit 2005 wurde dann eine neue Entwicklung stark ausgeprägt, wenn nicht allmählich sogar ausgereizt: einerseits die Limited Edition, also die Marketing bedingte, künstliche Verknappung. Und noch effizienter: die Collaboration, formerly known as Kooperation. Weil Image-Kampagnen Zeit- und Geld-intensiv sind und Know-how voraussetzen sowie Marketing, was viel Geld und Manpower bedeutet, welches man nicht investieren will oder kann (bzw. weil in den Unternehmen auf Kommunikationsseite oftmals nur noch Quereinsteiger sitzen, die von Marketing und Markenbildung null Ahnung haben und schlimmer &#8211; die die Notwendigkeit hierfür weder sehen, noch verstehen).</p>
<p>Mittels einer Collaboration kamen viele angesagte und auch tot geglaubte Marken auf folgende Idee: Wir stecken etwas Hartgeld in die Zusammenarbeit mit hippen Marken und angesagten Designern auf der ganzen Welt. Das hat PR-Potenzial und wertet unsere piefige oder kreativ stehengebliebene Marke auf. Und &#8211; it works! Bei manchen Marken macht es Sinn. Bei einigen sogar großen Spaß.</p>
<p>Seit 2007 spielen Blogs eine größere Rolle. Auch die klassische Mode-PR-Agentur kann man sich anscheinend sparen. Denn bei einer hippen Collaboration mit einer zornigen Marke und einem gern exzentrisch introvertierten Designer mit erhöhtem Geltungsdrang aus einem Hinterhof in Kopenhagen, London, Stockholm oder Berlin-Pankow lässt sich genug Potenzial schöpfen für kostenlosen Blog-Support. Die Produkte selbst sind oft irrelevant. Was zählt, sind Name-Dropping und Hintergrundinfos über Belanglosigkeiten. Je detaillierter und abstruser, umso cooler für die Dream Society. Beispielsweise: &#8220;Wusstest du, dass die NIKE Schwinge ursprünglich aus einem balinesischen Kautschuk und heute aus einem mit Maisstärke eloxierten, handgezupften Baumwoll-Gore-Tex-Hybrid aus dem afrikanischen Zimbabwe gefertigt wird?!&#8221; Ob&#8217;s stimmt ist zweitrangig. Jeder will schlauer und cooler sein als der andere. Mit unnützem Wissen glänzen und mit Erstbesitz oder Mengenbesitz (Stichwort: Sneakersammler). Es scheint nicht wichtig, wer was trägt. Wichtiger scheint zu sein: wer hatte den Schuh zuerst oder: wer hat die meisten.</p>
<p>Was dabei zusehends in den Hintergrund gerät, ist der Abverkauf der Produkte. Der klassische Store ist out, bzw. irgendwie tot, zumindest in einer Phase des latenten Wachkomas. Der ganze Stuff ist allein in den letzten 10 Jahren preislich um ein Vielfaches teurer geworden. Klar, der Begriff &#8220;limited&#8221; rechtfertig gern einen hohen Preis. Aber als Marketingleute &#8211; echte wie selbst ernannte &#8211; wissen wir auch, dass so eine &#8220;künstliche Verknappung&#8221; immer zieht und die Ratio dominiert. Cleverness hin oder her: Zwar ist das Produkt qualitativ Mist und oftmals optisch eher grausig, aber &#8211; weltweit gibt es davon nur 5.000 Paar. Wow! Haben wollen!</p>
<p>Willkommen im Jahr 2012. Aktuell sieht der Markt aus wie folgt: Die Sammler und Nerds kaufen ihren Stuff überwiegend online und weltweit. Die Opinion Leader, News Spreader und Early Adopter werden von den Brands ausgestattet und bemustert. Die Local Nerds supporten ihre kleinen feinen Stores, sind aber bei speziellen Wünschen in den Arsch gebissen: Denn ein kleiner Store hat auch nur ein kleines, ausgewähltes Sortiment. Und wenn beispielsweise adidas pro Quartal mit vier spannenden Collaborations-Partnern aufwartet (Kazuki, Beckham, Jeremy Scott, Star Wars), dann kann das definitiv niemand alles in einem analogen Store anbieten.</p>
<p>Folglich kommt es zu fraktalen, gewollt zwangsindividuellen Bestückungen der Shops. Wer dann ein bestimmtes Teil aus der &#8220;Star Wars&#8221;-Kollektion sucht, der startet eine Reise nach Jerusalem: Der eine hat nur einen Teil der Schuhe, der andere nur einen Teil der Jacken, der dritte weder noch. Persönliche Beratung hin oder her, schickes Shopkonzept und coole Beats auch fein, aber: Das komplette, längst gigantisch gewordene Sortiment findet man geballt nur noch an einem Ort: im Netz.</p>
<p>Dabei ist es vielen sogar egal, wo sie kaufen. Der routinierte Global Player orientiert sich zudem an Dollarkurs, Yen und Pfund. Hier überschneidet er sich mit dem Sparfuchsshopper: Die &#8220;Aasgeier der Mode&#8221; haben sich spezialisiert auf Sale und Preisreduktion und gnadenloses Preisevergleichen. Das ist längst ein eigener Markt und ironischerweise &#8220;Sport&#8221;. Ein Sport, der sich mit seiner 365-Tage-Dauer-Sale-Competititon mittelfristig ins eigene Knie schießt.</p>
<p>Resümee: Wir loben den kleinen feinen Store wie <a href="http://www.saintcream.com/" target="_blank">CREAM</a> in Hamburg, <a href="http://www.civilistberlin.com/" target="_blank">CIVILIST</a> Berlin, <a href="http://tgwo.de/" target="_blank">TGWO</a> Köln, <a href="http://www.hideoutstore.com/" target="_blank">HIDEOUT</a> London, <a href="http://www.dqmnewyork.com/" target="_blank">DQM</a> New York, aber gekauft wird zunehmend bequem und online. Die störende Anonymität dort wird aufgebrochen durch die &#8220;Du&#8221;-Ansprache auf sämtlichen Social-Media-Kanälen. Wenn es sein muss, macht man hier auch noch eine kleine Collaboration. Und damit die übrig gebliebenen kleinen Image-Stores in ihrem Don-Quijote-Windmühlenkampf nicht das Handtuch werfen, macht man auch mit denen eine Collaboration &#8211; ebenfalls primär gut fürs Markenimage, nicht fürs Portemonnaie, nicht für die Rentabilitätskurve. Da bekommt der kleine Einzelkämpfer kurz das Gefühl, er wird von der großen Marke geschätzt und Ernst genommen. Zwischen Markenmachern und Sneakersammlern übernehmen Magazine wie <a href="http://www.sneakerfreaker.de/" target="_blank">SNEAKER FREAKER</a><a href="http://www.sneakerfreaker.de/" target="_blank"> </a>die Rolle des ambitionierten, fachkundigen Vermittlers. Online wie offline sind sie das verbindende Element zwischen Marken-PR-Arbeit und Meinungsspiegel der Jäger und Sammler zeitgenössischer Sportschuhästhetik.</p>
<p>Mal schauen, wie sich das alles weiterentwickelt. Es bleibt spannend. Und wer weiß, vielleicht bringt NIKE ja den Legend irgendwann noch mal auf den Markt. Mir wäre er heute wohl eh viel zu schwer. Darum schlüpfe ich nun in einen bequemen <a href="http://www.sneakerfreaker.com/sneaker-releases/Adidas-Decade-High---Gaffa/" target="_blank">adidas Decade Hi</a>, die matt silberne Gaffa-Variante aus der limitierten &#8220;4 Elements of Hip Hop Edition&#8221;, Herbst 2008. Also, nicht vergessen: Support your local Fashion- and Sneaker Stores!</p>
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		<title>Kaffee vs. Coffee. Vom Wachmacher zum Prestigeobjekt hochgekocht.</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 15:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburg ist Kaffeehochburg. War es schon immer. Das liegt vor allem daran, dass der Hamburger Hafen einer der wichtigsten Umschlagplätze Europas ist. Auch wenn es um die heißbegehrten Aromabohnen aus Afrika und Südamerika geht. Rund 1,2 Millionen Tonnen Rohkaffee kommen (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/03/kaffee-vs-coffee-vom-wachmacher-zum-prestigeobjekt-hochgekocht/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-2762" title="S.Giusto" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/03/S.Giusto-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p>Hamburg ist Kaffeehochburg. War es schon immer. Das liegt vor allem daran, dass der Hamburger Hafen einer der wichtigsten Umschlagplätze Europas ist. Auch wenn es um die heißbegehrten Aromabohnen aus Afrika und Südamerika geht. Rund 1,2 Millionen Tonnen Rohkaffee kommen Jahr für Jahr auf dem Seeweg in die Hansestadt. Wow! Das sind rund 56.000 Container. Die Bohnen werden hier geröstet, veredelt und überwiegend in die europäischen Nachbarländer weiterverkauft.</p>
<p><span id="more-2760"></span></p>
<p>Allein in Deutschland trinken 87 % der Erwachsenen täglich Kaffee. Gekocht und getrunken wird überwiegend solider Filterkaffee, überwiegend zuhause. Früher nahmen ihn unsere Väter in Thermoskannen mit zur Arbeit. Denn &#8220;Coffee to Go&#8221; gab es erst in den Neunzigern und Kaffeemaschinen oder gar Vollautomaten in Firmen ebenfalls erst weit nach Ende der Achtziger. Wie existenziell Kaffee ist, zeigt das Experimentieren im Zweiten Weltkrieg, als man aus der Not heraus alles röstete, was nicht niet- und nagelfest war: Gerste, Malz, Roggen, Bucheckern, Lupinen, Hagebutten. Diesen Kaffeeersatz nannte man Mukkefug, abgeleitet aus dem Französischen von Mocca faux, was soviel bedeutet wie schlechter Kaffee.</p>
<p>Größte Hamburger Traditionsmarke des klassischen Filterkaffees ist Tchibo, die 1955 ihre erste Filiale in Hamburg eröffneten. Der Bremer Konkurrent Eduscho wurde 1997 von Tchibo heiß geschluckt. Hamburgs dritter im Bunde ist J.J. Darboven, Familienunternehmen seit 1866. Im Laufe der Achtziger schwappte die italienische Lässigkeit in Zubereitung und Zeremonie nach Deutschland. Dicht gefolgt von der amerikanischen Unart, Kaffee im Gehen zu trinken, noch dazu aus Pappbechern &#8211; in Italien, bzw. für echte Italiener, nach wie vor grotesk und undenkbar.</p>
<p>Starbucks aus USA, Balzac aus Hamburg und eine Armada an Franchise-Bohnisten verbreiten sich seit Ende der Neunziger wie die Zwergkaninchen. Der bittere Wachmacher wird zum Prestigeobjekt. Wer unterwegs trinkt, ist busy und ein Player. Becherlogo und Bechergröße demonstrieren das Wohlstandsniveau: 0,2-l-Becher vom Normalobäcker versus 0-5-l-Gallone vom Premiumwohlfühlröster.</p>
<p>Kein Lifestyle-Unternehmen und keine Kreativagentur ohne Schweizer Jura-Vollautomat. Die Diva des neuen Jahrtausends fragt nicht, was sie für dich tun kann &#8211; sie sagt dir klipp und klar, was du zunächst für sie tun musst. Nämlich mindestens den Trester leeren, das Wasser auffüllen, Bohnen nachlegen, einen Reinigungsvorgang starten oder warten, bis der Milchschäumer auf Temperatur ist. Moderne Schikane. Der Kaffeejunkie wird tagtäglich von einer Maschine gedisst und gepiesackt. Zudem kostet die Zwansgentschleunigung &#8211; zähes Warten auf ein unter martialischem Lärm herauströpfelndes Schlückchen Kaffeeextrakt &#8211; Geduld und Zeit. Für eine ernst zu nehmende Espressomaschine, neu oder gebraucht, lohnt ein Besuch bei <a href="http://www.kaffeeraum.com/" target="_blank">Kaffeeraum</a> in Alsterdorf oder <a href="http://www.espressotecnica.de/" target="_blank">Espresso Tecnica</a> in Altona.</p>
<p>Schneller geht es natürlich mit Pads und Patronen, aber dieses Convenience-Teufelszeugs mit künstlichem Aroma und viel Plastikmüll wäre ein eigenes Thema. Meins ist es nicht. Ich bevorzuge nach wie vor die klassische und unspektakuläre <a href="http://www.bialetti.it/" target="_blank">Bialetti</a>-Espressokanne, die außerhalb Deutschlands richtigerweise Moka Express heißt. Mit dem Aluminiumsechskantwachturm kann ich jeden Kaffee kochen, den ich will und muss mich nicht von pseudowissenschaftlich inspirierten Fernstudium-Baristas in Schürzen belehren lassen, die einen an jeder x-beliebigen Kaffeekettenkasse abschätzig mustern wie sadistische Gymnasialphysiklehrer, denen man für solch einen Blick damals direkt eine Kartoffel in den Volvo-Auspuff gestopft hätte.</p>
<p>Auch bei der Wahl des Espressokaffees scheiden sich die Geister und ebenso die Discounter: bei Rewe gibt’s Lavazza, Budni setzt auf Illy, Netto auf Segafredo. Da greif ich erst recht zu Kimbo aus dem Fachhandel. Und als Spanienfan bevorzuge ich den Jurado aus Alicante. Auch freu ich mich über Mitbringsel aus Italiens Kaffeestadt Triest, beispielsweise über ein Päckchen <a href="http://www.sangiusto.com/" target="_blank">San Giusto</a>. Generell mach ich da keine Wissenschaft oder Glaubensfrage draus. Auch der portugiesische Schanzengalao hat seine Vorzüge: er ist ratzfatz fertig, preiswert und schmeckt.</p>
<p>Wer es geschmacklich ernsthaft wissen will, geht zu <a href="http://www.elbgold.com/" target="_blank">Elbgold</a>, chillt bei <a href="http://www.blackdelight.de/" target="_blank">Black Delight</a> oder besucht Josh im <a href="http://www.bacana-cafe.com/" target="_blank">Bacana</a>. Oder einfach mal rüber in die <a href="http://www.speicherstadt-kaffee.de/" target="_blank">Speicherstadt Kaffeerösterei</a> und ein halbes Pfund „Quarteerslüüt-Mischung“ für Tohuus mitnehmen. Bohn Appetit!</p>
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		<title>Seit ALIEN misst man Style in Giger-Byte. HR Giger in der FABRIK DER KÜNSTE.</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 11:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 1979 war nicht nur der legendäre Höhepunkt der Discomusik. 1979 erschien zudem ein Meisterwerk des intelligenten, stilprägenden und bis heute grandiosen Science-Fiction-Klassikers: „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“. Weniger Sigourney Weaver machte den Film unsterblich. (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/03/seit-1979-misst-man-style-in-giger-byte-alien-artist-hr-giger-in-der-fabrik-der-kunste/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-2734" title="Giger_1" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/03/Giger_1-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p>Das Jahr 1979 war nicht nur der legendäre Höhepunkt der Discomusik. 1979 erschien zudem ein Meisterwerk des intelligenten, stilprägenden und bis heute grandiosen Science-Fiction-Klassikers: „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“.</p>
<p><span id="more-2715"></span></p>
<p>Weniger Sigourney Weaver machte den Film unsterblich. Auch nicht Regielegende Ridley Scott. Star der Weltraum-Quadrologie ist das Alien selbst. Der verstörend realistisch anmutende Hybrid aus Reptil, Panther, Insekt repräsentiert mit seinem schwarzen Lackpanzer und dem kybernetischen, augenlosen Körper die evolutionäre Perfektion des instinktgetriebenen Jägers. Dem Menschen haushoch überlegen.</p>
<p>Erfinder des Alien ist der Schweizer Künstler <a href="http://www.hrgiger.com/" target="_blank">HR Giger</a>. Für seinen &#8220;Biomechanoiden&#8221; und das Szenenbild in „Alien“ bekam er den Oscar! HR Giger perfektionierte die Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Seine Werke sind vor allem aufgrund der phantastischen Realitätsnähe so eindrucksvoll verstörend wie faszinierend. Nicht umgekehrt wie bei den meisten anderen: Reisen ins Phantastische mit klarer Abgrenzung zur Realität. Genau das verblüffte Ridley Scott als er 1978 eine ungesehene Visualisierung für sein Filmmonster suchte. Als man ihm Gigers Bildband <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uHpTsxX_HGQ" target="_blank">„Necronomicon“</a> von 1977 zeigte, verschlug es Ridley Scott schlichtweg den Atem. Der Rest ist Geschichte.</p>
<p>In der Fortsetzung „Aliens – Die Rückkehr“ perfektioniert Regisseur James Cameron 1986 die Perfidität des Biomechanoiden. Erstmals sieht man die Figur in eindrucksvoller Komplexität. Allerdings ohne das Mitwirken von Hansruedi Giger. Sechs Jahre später setzt Exwerbefilmer David Fincher bei „Alien 3“ auf Ästhetik und Faszination des extraterrestrischen Wesens. Für seinen Film nutzt er 1992 das intensive Teamwork mit Giger und arbeitet neben vielen Details, die klare Überlegenheit dem Menschen gegenüber heraus. 1997 perfektioniert Jean-Pierre Jeunet die Alien-Saga mit „Alien – Die Wiedergeburt“. Der französische Regisseur dramatisiert die Nähe. Er fokussiert die emotionale Seite und die Perversion der Mutation und des Klonens.</p>
<p>Die <a href="http://www.fabrikderkuenste.de/index.php?id=17" target="_blank">„Fabrik der Künste“</a>, am Kreuzbrook 4 – abseits und ähnlich unwirklich gelegen wie der „Planetoid LV-426“ &#8211; im Industriestadtteil Hamm, zwischen Autostrich und Verkehrsamt, widmet dem 72-jährigen Alien-Erfinder und Vorreiter der Airbrushtechnik HR Giger eine eindrucksvolle Retrospektive.</p>
<p>Auf zwei Etagen reihen sich faszinierende Alien-Skulpturen wie der „Necronom“ im Dreimeterformat neben Biomachanoiden aus vernickelter Bronze. Umgeben von skurrilen Kleisterbildern, imposanten Acrylgemälden, verschrobenen Siebdrucken, visionären Airbrush-Monumenten sowie sämtlichen Varianten der legendären Serie „Gebärmaschine“ aus den späten Sechzigern bis hin zu Gigers „Biomechanisches Selbstportrait“. Dazwischen Werke mit so klangvollen Titeln wie „Weihnachten für den Psychiater“, „Tachistisches Kleisterbild“, Schranktür für Mia“, „Chelsea Cockroaches“.</p>
<p>Coolness hat einen Namen: HR Giger. Doch Obacht! Auch wenn „Alien“ in Sachen Style unsterblich sein mag: Die Ausstellung läuft nur noch zwei Tage. Heute von 14-19 Uhr, Sonntag von 11-18 Uhr.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>adidas Forest Hills Mid DB. Von der Tennislegende der Siebziger aus Queens zum Premiumsneaker.</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Sneakers]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Sneaker von 2011, der es rückblickend verdient hat gelobt zu werden, ist der Forest Hills Mid DB. Ein Relikt meiner Kindheit! Das halbhohe Siebzigerjahre-Retromodell ist Teil der adidas Originals by Originals Kollektion. Fein rausgeputzt von David Beckham vs. UNDEFEATED. Unbesiegbar (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/02/adidas-forest-hills-mid-db-von-der-tennislegende-der-siebziger-aus-queens-zum-premiumsneaker/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-2693" title="Forest_Hills" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/02/Forest_Hills1-600x423.jpg" alt="" width="600" height="423" /></p>
<p>Ein Sneaker von 2011, der es rückblickend verdient hat gelobt zu werden, ist der Forest Hills Mid DB. Ein Relikt meiner Kindheit! Das halbhohe Siebzigerjahre-Retromodell ist Teil der adidas Originals by Originals Kollektion. Fein rausgeputzt von David Beckham vs. UNDEFEATED.</p>
<p><span id="more-2681"></span></p>
<p>Unbesiegbar allein die Kombination der Legenden: Ein 250g Tennis-Rasenplatz-Oldschool-Federgewicht, benannt nach dem Austragungsort legendärer Tennismeisterschaften in Queens, New York bis 1977. Mit großartigen US-Open-Siegern wie Stan Smith (1971), Ilie Năstase (1972), Jimmy Connors (1974/76), Guillermo Vilas (1977).</p>
<p>In den Achtzigern präferiert von britischen Fußballfans. In den Neunzigern quasi weg vom Fenster. 2002 von adidas gerelauncht. 2011 von David Beckham &#8211; seit 2004 in der Liste der weltweit 125 besten Fußballspieler, seit 2007 bei Los Angeles Galaxy &#8211; neu interpretiert: im Team mit James Bond, Mitbegründer von <a href="http://undefeated.com/" target="_blank">UNDEFEATED</a>, jenem 2002 in Los Angeles gegründeten, international begehrten Premium-Sneaker-Store.</p>
<p>Das Ergebnis: Außen stylish, dezent – Understatement pur. Innen ein Fußbett aus gestepptem Glattleder wie man es sonst eher bei luxuriösen Sitzausstattungen in Diplomatenlimousinen vermutet. Für mich ist der Forest Hills Mid DB State of the Art! Und da auch die Ramones aus Forest Hills kommen, favorisiere ich n-i-c-h-t das weiße Glattledermodell mit dottergelber Sohle &#8211; siehe <a href="http://www.sneakerfreaker.de/blog/brands/adidas-obyo-david-beckham-forest-hills-mid/" target="_blank">SNEAKER FREAKER</a>, sondern die Veloursledervariante in subkulturellem Schwarz-Weiß. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ElX7x_qNUYQ" target="_blank">Hey Ho – let’s go!</a></p>
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		<title>Der Schal am Hals und Puls der Zeit.</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 12:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab eine Zeit, da trug man einen Schal aus einem einzigen Grund: zum Schutz vor Kälte. Somit überwiegend im Winter. Doch das ist lange her. Damals nutzte man Telefone noch zum Telefonieren und Bärte trugen ausschließlich Religions- oder Deutschlehrer (&#8230;)</p><p><a href="http://nordwort.com/2012/02/der-schal-am-hals-und-puls-der-zeit/">unbedingt nahtlos weiterlesen ... &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-2628" title="becksöndergaard" src="http://nordwort.com/wp-content/uploads/2012/02/becksöndergaard-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></p>
<p>Es gab eine Zeit, da trug man einen Schal aus einem einzigen Grund: zum Schutz vor Kälte. Somit überwiegend im Winter. Doch das ist lange her. Damals nutzte man Telefone noch zum Telefonieren und Bärte trugen ausschließlich Religions- oder Deutschlehrer an liberal ausgerichteten Gymnasien. Binnen der letzten acht Jahre hat der Schal etwas geschafft, was vielen seiner Träger bis heute nicht gelungen ist: er ist salonfähig geworden.</p>
<p><span id="more-2588"></span></p>
<p>Der Schal ist ein Ganzjahres-Accessoire. Für Frauen und Männer. Vorwiegend aus dem Modebusiness, dicht gefolgt von der Kommunikationszunft. Angefangen hat alles mit den schnurlangen, einfarbigen Baumwollschals von AMERICAN APPAREL, die die Marke über Nacht bekannt machten. Der Schal wurde einmal um den Hals gewickelt, die beide Enden baumelten unprätentiös wie Schnüre, links und rechts am Körper herunter. Meiner war schwarz und das Tragen noch ähnlich einer Mutprobe: ein Mann mit einem Schal und das im Frühling. Junge, du traust dich was! Ähnlich dann auch die Reaktionen 2005 im Bekanntenkreis. Hier gaben sich folgende drei Frageklassiker die kognitive Klinke in die Hand: &#8220;Bist du krank?&#8221;, &#8220;Was soll der tuntige Schal?&#8221;, &#8220;Bist du Künstler oder was?&#8221;</p>
<p>So etablierte AMERICAN APPAREL den nicht am Hals kratzenden, schlichten Baumwollschal in allen nur erdenklichen Dropsfarben an den Hälsen hipper Fashionisten. In der Menge sah das oft unfreiwillig komisch aus &#8211; wie eine Horde Fastgehängter, die mit dem Strick um den Hals in letzter Sekunde einem Lynchmob entkommen ist. Nun tauchten weitere Marken auf mit Mustern und unterschiedlichen Längen und Breiten. Mein dunkelblau-cremeweiß-gestreiftes Exemplar aus dem dänischen Hause <a href="http://www.kudo.dk/" target="_blank">KUDO</a> trug ich an sich gern. Genau bis zu dem Tag als mich mein nicht heterosexueller Opernsängerkumpel feixend fragte, ob ich eine geschmolzene Zuckerstange um den Hals tragen würde.</p>
<p>Der große Durchbruch des Schals mit Ausmaßen einer traditionellen Halskrause gelang dem avantgardistischen Modedesigner <a href="http://www.henrikvibskov.com/" target="_blank">HENRIK VIBSKOV</a>. Das waren keine simplen Schals, das waren Kunstwerke. In Material und Design ebenso wie in der aufwendigen, artifiziellen Wickelform. Mit Vibskovs Einfluss wurde der Schal zum Ausdruck einer neuen Exzentrik: Schaut her, ich trau mich was. Die Baiser-artigen Bollwerke an den Hälsen hatten tatsächlich was von einer Halskrause &#8211; jenem gestärkten Leinenkonstrukt des 16. Jahrhunderts, mit einer Brennschere röhrenförmig getollt zum so genannten Pfeifenkragen. Bereits damals wurde die Halskrause als modisches Element von der seriösen Oberschicht beim Ausgehen getragen. Interessanterweise auch da schon ein Unisex-Accessoire, für Mann und Frau. Heute sieht man die Halskrause nur noch bei lutherischen Pastoren als Teil des Talars, vorwiegend in norddeutschen Städten sowie in Dänemark. Die Älteren erinnern sich noch an das tradierte Flaschenetikett der Hamburger Biermarke &#8220;Ratsherrn Pils&#8221;, auf dem ein hanseatischer Amtsmann mit blütenweißer Halskrause feierlich prostend die Pilstulpe reckt.</p>
<p>Hamburger Ratsherren? Dänische Pastoren? Kein Wunder, dass der wiedererweckte Schalboom in nordischen Städten wie Kopenhagen und Hamburg besonders forciert wird. Wie Mode im Allgemeinen ist auch der Schal im Besonderen Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Er kann ein schlichtes Outfit radikal kontrastieren oder einen Look konsequent perfektionieren. Allein durch seine Position am Hals &#8211; und damit in Augenhöhe des Betrachters &#8211; ist der Schal ein perfektes Vehikel zur Kontaktaufnahme. Denn das Gefieder hat ja klar auch immer eine Wirkung auf andere. Der Schal verhüllt nicht, er offenbart. Der Halsschmuck wird zum Balzschmuck und verrät mehr über die Bereitschaft zu Kommunikation als manch Träger wahrhaben möchte.</p>
<p>Interessant dabei ist auch, dass gerade der unverdeckte Hals und die Vena jugularis interna, also die Drosselvene hinter dem Kopfnickermuskel und parallel zur Halsschlagader, traditionell die Fläche am Körper ist, die evolutionsbedingt die meisten Pheromone ausschüttet, so genannte Botenstoffe im Dienste der biochemischen Kommunikation, kurz: zum Finden von Geschlechtspartnern. Daher kommt auch der klassische Ausspruch, dass man jemanden &#8220;gut riechen&#8221;, bzw. &#8220;nicht riechen&#8221; kann. Und ausgerechnet diese sexrelevante Körperpartie wird unbewusst verdeckt, umwickelt und versteckt &#8211; mit der Absicht modischer Aufwertung, Zeigen des gehobenen Geschmacks und ironischerweise unterschwelliger Aussendung eindeutiger Kontaktsignale. Die These &#8220;je auffälliger der Schal desto belangloser der Fickfaktor&#8221; ist jedoch unbewiesen.</p>
<p>Der Schal ist gegenwärtig so omnipresent, dass er kaum noch auffällt. Keine Castingshow, in der nicht jeder noch so farblose Wicht beschalt wird. Kein Fashionevent, auf dem nicht vier von fünf Typen Schal tragen. Tätowierter Hip-Hopper, gepumpter Jeanstyp, androgyner Fashionist, akzentsetzender Sachbearbeiter: der Schal ist ganzjährig nicht mehr wegzudenken. Inzwischen wird global einheitlich gewickelt &#8211; egal, ob ein Meter, zwei oder drei. Modisch unbeeinflusste Ausnahme ist der Ü-50-Mann im Fußballsport und Fernsehkrimi. Ob Trainerlegende Felix Magath oder klassischer Serienermittler: sie alle tragen nach wie vor den zeitlosen 1,20 m kurzen Lambswoolschal mit Schottenmuster, gewickelt in der saloppen Doppelschlinge: uneitel, praktisch und achtziger, mit der unmissverständlichen Aussage: &#8220;Ich trage Schal, weil es kalt ist.&#8221;</p>
<p>Einen nicht unerheblichen Anteil an der Schalrevolution trägt Lotte Erfurt. Die Designerin aus Aarhus startete 1997 ihr Luxusaccessoire-Label <a href="http://www.erfurt.dk/" target="_blank">ERFURT</a> und präsentiert seitdem hunderte Farb- und Formvarianten. Die Schals mit dem auffälligen roten Logoquadrat sah man bald auf jeder hippen Veranstaltung. Nur nicht in Berlin. Hier wurde man oft mit Unverständnis angesehen. Vermutlich weil Erfurt im Osten sofort mit dem gleichnamigen und faden Freistaat in Thüringen assoziiert wird, das 2002 durch das Schulmassaker zu tragischem Ruhm gelangte. Berlin setzte von Anfang an auf Vibskov und lokale Brands wie <a href="http://www.lalaberlin.com/" target="_blank">LALA BERLIN</a>.</p>
<p>Aktuell gibt es kaum ein Modelabel, das keine eigenen Schals im Programm hat. Zwei nennenswerte, kleine feine Brands aus Hamburg sind <a href="http://www.le-sens.de/" target="_blank">LE.SENS</a> von Designerin Leonie Sens und <a href="http://www.esperando.tv/" target="_blank">ESPERANDO</a> von Moritz und Johannes. Mein Favorit ist ein graugestreiftes Modell von <a href="http://www.becksondergaard.com/" target="_blank">BECKSÖNDERGAARD</a> - aus Kopenhagen und aus organischer Baumwolle. Schick und dezent, schützt meinen Hals und hält ihn warm. Zugegeben, recht praktisch gedacht, aber ich bin ja auch oldschool.</p>
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